Kritik an der Deutschen Post

 Vier Ausfalltage zwischen dem 10. und 16. Februar waren dem Dreis-Tiefenbacher Bernd Sensenschmidt einfach zu viel des Unguten. Die Deutsche Post klärte auf, es habe in der fraglichen Zeit „relativ viele kranke Mitarbeiter gegeben“. Symbolfoto: dpa
  • Vier Ausfalltage zwischen dem 10. und 16. Februar waren dem Dreis-Tiefenbacher Bernd Sensenschmidt einfach zu viel des Unguten. Die Deutsche Post klärte auf, es habe in der fraglichen Zeit „relativ viele kranke Mitarbeiter gegeben“. Symbolfoto: dpa
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mir - Bernd Sensenschmidt aus Dreis-Tiefenbach hat fast alle Jahre wieder zum Start ins neue Jahr Probleme mit der Postzustellung. So ist es ihm 2015 ergangen, auch im Februar 2017 musste er wieder mit einer äußerst lückenhaften Zustellung zufrieden sein. Dagegen verlief die Paketzustellung fast durchgehend, sagt der Dreis-Tiefenbacher. Sein zweiter Kritikpunkt: „Innerdeutsche Briefe haben zum Teil sieben Tage vom Versand bis zur Zustellung gebraucht.“

Recherchen von Post-Pressesprecher Alexander Böhm beim hiesigen Stützpunkt-Leiter haben ein paar Erklärungen herausgefiltert: „Ja, für die Zustellung in Dreis-Tiefenbach gab es in der fraglichen Zeit relativ viele kranke Mitarbeiter. In solchen Fällen ist es besonders schwer, Aushilfen aus einem anderen Bezirk zu bekommen. Sonst gibt es dort aber keine Auffälligkeiten“, erklärte Böhm zum Fall Dreis-Tiefenbach.

Noch eine Kritik aus dem Mund von Bernd Sensenschmidt: „Da wir Postkunden keinerlei Kontaktmöglichkeiten mit unserem Verteilzentrum auf der Freudenberger Wilhelmshöhe haben, sind wir praktisch wehrlos gegen die Nichterfüllung der Zustellpflicht.“ Ein direkter Kontakt mit einem Mitarbeiter der jeweils zuständigen Post-Dienststelle ergebe keinen Sinn, entgegnete Post-Pressemann Böhm: „Der Mann oder die Frau am Schalter müsste dauernd telefonieren und könnte die wartenden Kunden am Schalter nicht mehr bedienen. Das geht nicht.“

Ein telefonisches Kundenzentrum hält die Deutsche Post nicht vor, Kritik oder konstruktive Vorschläge landen beim Beschwerdemanagement in Bonn. Dort wird offenbar bewusst ein persönlicher Kontakt mit dem Postkunden vermieden: keine Mailadresse zum Antworten, keine Telefonnummer, nichts. Die Deutsche Post hat augenscheinlich kein Interesse an einem persönlichen Kontakt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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