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"Keine Impfpflicht"
Kritiker der Corona-Maßnahmen erneut auf der Straße

Demo gegen Corona-Maßnahmen: Rund 700 Demonstranten machten mit Schildern und Plakaten ausgestattet ihrem Unmut in Siegen Luft.
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kay Siegen. Wie bereits vor einer Woche demonstrierten am Montagabend erneut etliche hundert Personen in der Siegener Innenstadt gegen die regierungsseitig beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Laut des via Messengerdienstes Telegram verbreiteten Einladungsplakates fordern die Teilnehmer Freiheit, Selbstbestimmung, individuelle Impfentscheidung, das Ende aller Corona-Maßnahmen und die Wiederherstellung aller Grundrechte.

Die laut Polizei 700 Demonstranten machten mit Schildern und Plakaten ausgestattet ihrem Unmut Luft. "Keine Impfpflicht", "mRNA-Impfung zerstört das Immunsystem" und "Jesus rettet" war unter anderem auf den Transparenten zu lesen.

kay Siegen. Wie bereits vor einer Woche demonstrierten am Montagabend erneut etliche hundert Personen in der Siegener Innenstadt gegen die regierungsseitig beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Laut des via Messengerdienstes Telegram verbreiteten Einladungsplakates fordern die Teilnehmer Freiheit, Selbstbestimmung, individuelle Impfentscheidung, das Ende aller Corona-Maßnahmen und die Wiederherstellung aller Grundrechte.

Die laut Polizei 700 Demonstranten machten mit Schildern und Plakaten ausgestattet ihrem Unmut Luft. "Keine Impfpflicht", "mRNA-Impfung zerstört das Immunsystem" und "Jesus rettet" war unter anderem auf den Transparenten zu lesen. Ausgestattet mit Lautsprechern und Trillerpfeifen zog der im Vorhinein bei den Behörden angemeldete Protestzug um 18 Uhr vom Jakob-Scheiner-Platz durch die Oberstadt und via Tiergartenstraße wieder zurück zum Ausgangsort vor dem Apollo-Theater. Flankiert wurde der Demozug auf der 4,5 Kilometer langen Route von einer großen Anzahl an Polizeikräften und Mitarbeitern des Siegener Ordnungsamtes.

650 Demonstranten in der Siegener Innenstadt

"Im großen und ganzen verlief alles friedlich. Auch die Maskenpflicht ist größtenteils eingehalten worden", erklärte Polizeisprecher Stefan Pusch um 18.45 Uhr, nach Ende der Demonstration, gegenüber der SZ.

Gegenveranstaltung von "Siegen gegen Rechts"

Parallel zur Versammlung der Kritiker der Corona-Maßnahmen fand auf der Oberstadtbrücke, wie auch vor einer Woche, eine vom Bündnis "Siegen gegen Rechts" im Vorfeld ordnungsgemäß angemeldete Gegendemonstration mit 50 Teilnehmern statt. Auch diese Protestveranstaltung verlief laut Polizei reibungslos.

Auch in Betzdorf sind am Montagabend erneut einige Demonstranten auf die Straße gegangen, um gegen die Corona-Politik zu demonstrieren. Dabei zogen sie auch eine Querverbindung zur vom nationalsozialistischen Regime ermordeten Widerstandskämpferin Sophie Scholl. In Berleburg erhielten die Corona-Skeptiker erstmals Gegenwind: Die Linkspartei hatte unter dem Motto „Solidarisch aus Corona“ zu einer überparteilichen Kundgebung aufgerufen.

Autor:

Kay-Helge Hercher (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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