Krombacher wächst weiter

 Ein Drittel des Krombacher Ausstoßes entfällt auf das alkoholfreie Segment – Tendenz weiter steigend. Foto: Firma
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sz - Mit Superlativen gespickt ist die Jahresbilanz 2017 der Krombacher Brauerei. Ein Ausstoß-Plus von 2,5 Prozent auf 7,107 Mill. Hektoliter trotz schwieriger Entwicklungen auf dem deutschen Biermarkt und einen Umsatzrekord von 772,2 Mill. Euro – das entspricht einem Plus von 3,6 Prozent – meldet das familiengeführte Unternehmen, das damit „über dem Marktniveau wächst“. Parallel dazu stieg auch die Zahl der Mitarbeiter von 977 auf 997. Bereits im 18. Jahr in Folge stieg der Umsatz der Gruppe, die seit Jahren nicht nur auf Bier, sondern auch auf alkoholfreie Erfrischungsgetränke setzt. Kontinuierlich stößt das Unternehmen in weitere Marktsegmente vor.

„Krombacher“ ist weiterhin die beliebteste Biermarke Deutschlands. Die Bierproduktion wuchs um 1,9 Prozent auf 5,763 Mill. Hektoliter. Dabei ist das Pils unangefochten weiter Produkt Nummer 1: 4,424 Mill. Hektoliter Pils (plus 1,2 Prozent) flossen in Gaststätten und heimischen Wohnzimmern ins Glas. Stolz vermelden die Brauer per Pressemitteilung: „Jedes zehnte in Deutschland getrunkene Pils kommt aus Krombach.“ Das „Radler“ (einschließlich „Radler alkoholfrei“) trug 491.000 Hektoliter zum Ergebnis bei, das alkoholfreie Pils steht mit 384.000 Hektolitern in der Bilanz. „Krombacher alkoholfrei“ sei mit deutlichem Vorsprung Marktführer, heißt es in Krombach zufrieden. 109.000 Hektoliter Weizen wurden gebraut, das alkoholfreie Weizen war mit 117.000 Hektolitern sogar noch beliebter.

Die Nachfrage nach Spezialitäten wachse, haben die Krombacher beobachtet. Vor allem naturtrübe Spezialitäten seien gefragt. Kellerbier und naturtrübes Dunkel folgten diesem Trend. Ganz ohne Alkohol kommt die Fassbrause aus, die ein Plus von 15 Prozent verzeichnete. „Deutlich über 30 Prozent Marktanteil bedeutet Platz 1 im nationalen Marken-Ranking.“ Die Marke Vitamalz behauptete sich nicht nur, sondern legte ebenfalls zweistellig zu: 17 Prozent Plus heißt es hier unterm Strich. Schweppes entwickelt sich unter der Krombacher-Regie zu einer echten Erfolgsgeschichte. Erstmals schaffte Schweppes Deutschland mit den alkoholfreien Marken Schweppes, Orangina und Dr. Pepper mehr als 1 Mill. Hektoliter. Der Ausstoß wuchs damit um 4,6 Prozent, der Umsatz sogar um 7 Prozent. Während das Gastronomie-Geschäft nach Brauereiangaben weiter schwierig ist und zu einem um 2,4 Prozent gesunkenen Fassbier-Verkauf führte, befinde sich der Export im Aufwind. Das Gesamtplus von 12 Prozent verteilte sich auf alle „strategischen Kernmärkte“ (USA, England, Italien, Russland und Korea). 237 000 Hektoliter Krombacher wurden ins Ausland geliefert.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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