Krombacher plant Hochregallager

Auf dem Firmengelände „Littfetal I“ im Bereich der Krombacher Straße möchte die Brauerei ein 35 Meter hohes Hochregallager errichten. Zurzeit läuft noch die Projektierungsphase. Ein Bauantrag wurde noch nicht gestellt. Foto: Anja Bieler-Barth
  • Auf dem Firmengelände „Littfetal I“ im Bereich der Krombacher Straße möchte die Brauerei ein 35 Meter hohes Hochregallager errichten. Zurzeit läuft noch die Projektierungsphase. Ein Bauantrag wurde noch nicht gestellt. Foto: Anja Bieler-Barth
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

nja - Die Pläne der Krombacher Brauerei sind nicht ganz neu, doch kursieren zurzeit im Raum Kreuztal Gerüchte über Ausmaß und Umfang jener Baumaßnahme, die im Industrie- und Gewerbegebiet Littfetal, im Bereich des „Krombacher“-Logistikzentrums nördlich der Krombacher Straße und somit in Nähe u. a. der kath. Kirche, vorgesehen ist: Dort möchte die Brauerei ein hochmodernes, automatisches Hochregallager errichten, das u.a. dafür sorgen soll, dass sich Lkw-Wartezeiten beim Abtransport deutlich verkürzen. Nach jetzigem Stand der Dinge wird es auf rund 5000 Quadratmetern Fläche 35 Meter in die Höhe wachsen. Darüber informierte Stadtbaurat Eberhard Vogel am Montag den Infrastruktur- und Umweltausschuss.

„Das Hochregallager befindet sich noch in der Projektierungsphase“, teilte die Pressestelle der Brauerei auf Anfrage der SZ mit. Und: Es gebe noch keinen Bauantrag. In der Montags-Sitzung des Kreuztaler Fachausschusses war das Thema nach einem Eilantrag der CDU in die Tagesordnung gerückt. Dessen Inhalt: „Über alle Erkenntnisse, Verfahrensschritte und Informationen im Zusammenhang mit dem Bau und der Planung“ sollten „die Fraktionen umgehend und umfassend vom Bürgermeister oder Stadtbaurat“ informiert werden. Fraktionschef Arne Siebel: „Wir wollen das Projekt der Brauerei nicht in Grund und Boden reden oder das Unternehmen an den Pranger stellen. Wir wollen rechtzeitig Transparenz haben – und zwar ohne Gerüchte, Panik, Emotionen und Unsachlichkeit.“ Nur dann könne auch an Lösungen gearbeitet werden, „wobei möglicherweise Bauherr, Politik, Verwaltung und Bürger doch noch gefragt sind“.

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