Kündigung an die restlichen Mieter

 Gewerblich wird der frühere Eins-A-Komplex an der Schulstraße schon lange nicht mehr genutzt – mit Ausnahme der Spielothek. Nun sollen alle verbliebenen Mieter, in erster Linie jene in den Wohnungen, die Kündigung erhalten haben. Foto: Martin Völkel
  • Gewerblich wird der frühere Eins-A-Komplex an der Schulstraße schon lange nicht mehr genutzt – mit Ausnahme der Spielothek. Nun sollen alle verbliebenen Mieter, in erster Linie jene in den Wohnungen, die Kündigung erhalten haben. Foto: Martin Völkel
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vö - Es ist die letzte verbliebene große Baustelle in der Bad Berleburger Kernstadt. Ein Bereich, der schon lange Zeit nicht mehr schön anzusehen ist. Eine Immobilie, die aktuell keinerlei Anziehungskraft auf Gewerbetreibende ausübt. Ganz im Gegenteil: Wiederholt geriet speziell das Parkhaus des ehemaligen Eins-A-Komplexes an der Schulstraße ins Gerede – als Schauplatz für Straftaten von Kleinkriminellen. Doch es sieht derzeit mehr denn je danach aus, dass die Problemimmobilie Eins-A-Markt schon in absehbarer Zeit Geschichte sein könnte. Denn: Die verbliebenen Mieter sollen nach SZ-Informationen allesamt die Kündigung zum nächstmöglichen Termin erhalten haben. Neben der Spielothek im Erdgeschoss, der einzigen noch gewerblich genutzten Fläche, sind das die Nutzer der derzeit noch rund zehn bewohnten Wohnungen im Obergeschoss. Wie die SZ erfuhr, könnte die Immobilie im Oktober oder November komplett geräumt sein. Das würde passen, denn wie zu vernehmen war, plant Investor Dieter Gawron noch in diesem Jahr mit dem Beginn der Abrissarbeiten.

Davon soll angeblich auch eine weitere Immobilie in unmittelbarer Nähe des Eins-A-Komplexes betroffen sein. Der Eigentümer will das noch vorhandene, mittlerweile komplett marode Gebäude durch einen Neubau ersetzen, in dem ein in Bad Berleburg an anderer Stelle ansässiger Discounter heimisch werden soll. Die SZ bemühte sich um eine Stellungnahme von Jörg Ennenbach, Sprecher des Investors, der war allerdings telefonisch nicht zu erreichen. Dafür erklärte Berleburgs Fachbereichsleiter Wolfgang Acker-Marx, dass sich die Stadtverwaltung sehr intensiv mit den Planungen des Investors beschäftige: „Richtig ist, dass wir Teilaspekte kennen, aber nicht alles. Die Stadt ist an einer ganzheitlichen Problemlösung interessiert. Wir möchten gerne ein Gesamtpaket.“

Der Eigentümer habe seine Planungen vorgestellt, erörterte der Fachbereichsleiter, aber es gebe da seitens der Verwaltung noch einige Fragen und Vorstellungen, die aufzuarbeiten seien. Dies sei vor allem deshalb wichtig, weil man auch den politischen Gremien einen fundierten Beschlussvorschlag vorlegen werde, denn letztlich liege es in der Verantwortung des Rates, den Bebauungsplan zu ändern.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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