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Weiterhin Verstöße gegen Betretungsverbot (Update)
Lage in Winterberg entspannt sich

Auch wenn sich nicht alle an das Bertretungsverbot auf den Pisten hielten, hatten die Einsatzkräfte in Winterberg am Montag einen ruhigeren Tag als noch am Wochenende.
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  • Auch wenn sich nicht alle an das Bertretungsverbot auf den Pisten hielten, hatten die Einsatzkräfte in Winterberg am Montag einen ruhigeren Tag als noch am Wochenende.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

+++ Update 4. Januar, 16.28 Uhr +++

Nach dem großen Ansturm auf den Wintersportort Winterberg in den vergangenen Tagen hat sich die Lage zum Wochenstart am Montag etwas entspannt. Zwar waren Polizei und Ordnungsamt wieder mit vielen Ordnungskräften vor Ort, hatten aber deutlich weniger zu tun als noch zwischen Freitag und Sonntag. Am Morgen hätten sich zwar noch ein paar wenige Menschen auf den gesperrten Pisten aufgehalten, danach sei der Einsatz aber weitestgehend problemlos gelaufen, erklärte die Stadt am späten Nachmittag. "Es war wenig Verkehr rund um Winterberg und die Menschen haben sich weitestgehend an die geltenden Regeln gehalten", lautete das Fazit. Doch ganz ohne Verstöße ging es dann doch nicht.

+++ Update 4. Januar, 16.28 Uhr +++

Nach dem großen Ansturm auf den Wintersportort Winterberg in den vergangenen Tagen hat sich die Lage zum Wochenstart am Montag etwas entspannt. Zwar waren Polizei und Ordnungsamt wieder mit vielen Ordnungskräften vor Ort, hatten aber deutlich weniger zu tun als noch zwischen Freitag und Sonntag. Am Morgen hätten sich zwar noch ein paar wenige Menschen auf den gesperrten Pisten aufgehalten, danach sei der Einsatz aber weitestgehend problemlos gelaufen, erklärte die Stadt am späten Nachmittag. "Es war wenig Verkehr rund um Winterberg und die Menschen haben sich weitestgehend an die geltenden Regeln gehalten", lautete das Fazit. Doch ganz ohne Verstöße ging es dann doch nicht. 52 Verstöße gegen die Maskenpflicht und das Betretungsverbot sowie zwölf Verstöße gegen die Kontaktbeschränkung gab es laut der Stadt, die ankündigte, die Situation auch in den kommenden Tagen gemeinsam mit der Polizei genauestens im Blick zu behalten.

+++ Update 3. Januar, 17.44 Uhr +++

Trotz des klaren Betretungsverbotes gelang es nach Angaben der Stadt Winterberg und der Polizei Hochsauerlandkreis am Sonntag einigen Ausflüglern, auf die gesperrten Pisten zu gelangen. "Diese wurden gezielt von den eingesetzten Kräften angesprochen und von der Piste begleitet", heißt es in der Mitteilung. Insgesamt wurden 19 Verstöße gegen das Betretungsverbot aufgenommen. Auch darüber hinaus hatten die Kräfte alle Hände voll zu tun. Die traurige Bilanz: 150 Verwarngelder wegen Parkverstößen, 26 Verwarngelder für Verkehrsverstöße, drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen für Verkehrsverstöße, 63 Platzverweise, sechs Verstöße gegen die Maskenpflicht und fünf Verstöße gegen die Kontaktbeschränkung. Darüber hinaus mussten auch zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung geschrieben werden. Auch am Montag werde das Ordnungsamt gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde im Einsatz sein, kündigte die Stadt an.

+++ Update 3. Januar, 11.52 Uhr +++

Der Ansturm auf den Wintersportort Winterberg reißt einfach nicht ab. Trotz der umfassenden Maßnahmen des gestrigen Tages (Samstag), unter anderem die Pisten und die dazugehörigen Parkplätze zu sperren, haben sich wieder etliche Tagestouristen auf den Weg ins Sauerland gemacht und für ein Verkehrschaos gesorgt. Aufgrund dessen hat die Polizei Hochsauerlandkreis am Sonntagmorgen die Stadt abgesperrt und die B480 in Richtung Innenstadt sowie in Richtung Bremberg, den Kreisverkehr Richtung Innenstadt, die Hochsauerlandstraße in Richtung Innenstadt, die B480 Abzweig L740 in Richtung Winterberg und die Straße Im Orketal abgeriegelt. Eine Zufahrt ist somit nicht mehr möglich. "Wir hatten heute morgen, trotz der Maßnahmen, wieder einen sehr großen Zulauf", erklärte eine Polizeisprecherin am Mittag gegenüber der SZ. Doch mit der Problematik steht Winterberg nicht alleine da. Auch die Gebiete in Sundern und Willingen sind überlaufen, auch hier hat die Polizei Anfahrtsstraßen gesperrt.

+++ Erstmeldung +++

juka Winterberg. Auch im neuen Jahr will der Ansturm auf die Wintersportstadt Winterberg einfach nicht abreißen. Gestern und heute gab es rund um die Stadt erneut kilometerweite Staus und kaum noch Parkmöglichkeiten.

Anfahrt abgeriegelt

Als erste Reaktion darauf hat die Polizei am Samstagmittag die B480 ab der Ruhrquelle kurz vor Winterberg gesperrt. "Unser Appell: Dreht um. Kommt nicht in die Skigebiete. Es ist nicht die richtige Zeit für Menschenansammlungen", erklärte die Polizei Hochsauerlandkreis, die auch auf Einsatzkräfte aus der Bereitschaft zurückgreift, via Twitter.

Pisten und Parkplätze dicht

Als zusätzliche Maßnahme hat die Stadt Winterberg ab dem morgigen Sonntag und bis zum 10. Januar ein Betretungsverbot für einige Bereiche erlassen. Neben den Pisten in Altastenberg, Neuastenberg, Niedersfeld, Winterberg, Züschen und den dazugehörigen Parkplätzen ist auch der Bereich rund um den Kahlen Asten und der Großraumparkplatz Bremberg betroffen.

Das Betretungsverbot solle durch die Kräfte des Ordnungsamtes und der Kreispolizeibehörde Hochsauerland kontrolliert und durchgesetzt werden. "Verstöße werden konsequent geahndet", kündigte die Stadt an.

Ordnungskräfte beschimpft

Am vergangenen Dienstag hatte die Stadt bereits Maßnahmen wie die Ausweitung der Maskenpflicht, Erhöhung der Präsenz der Ordnungskräfte und Reduzierung der Parkplätze angekündigt. So sind denn auch an diesem  Wochenende massive Polizei-Kräfte in und rund um Winterberg unterwegs. Sogar berittene Polizei streifte durch den Wintersport-Ort. Offenbar ohne nachhaltige Wirkung.

Große Menschenansammlungen

Denn bereits an den ersten beiden Tagen des neuen Jahres war es erneut zu großen Menschenansammlungen gekommen, die 22 eingesetzten Ordnungskräfte hatten alle Hände voll zu tun. Insgesamt gab es am Freitag und am Samstag 176 Verstöße gegen die Maskenpflicht, 94 Verstöße gegen Kontaktbeschränkung, drei Verstöße gegen Verbot des Verzehrs innerhalb von 50 Metern der Verkaufsstelle und einen Verstoß gegen das geltende Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Zudem mussten zwei Strafanzeigen gestellt werden. In einem Fall wurden Ordnungskräfte bespuckt, in einem weiteren beleidigt.

5000 Euro Strafe für illegales Vermieten

Übrigens. Bei illegal vermieteten Ferienwohnungen drohen Strafen in Höhe von bis zu 5000 Euro. Doch nicht überall stießen die Verbote auf Verständnis. Wie die Stadt auf Facebook schreibt, wurden Mitarbeiter zunehmend verbal angegangen. "Wir wünschen uns, dass wir zu einem respektvollen Miteinander zurückkehren", appelliert die Stadt Winterberg.

Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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