Lage nach Festnahmen noch unübersichtlich Banküberfall in Duisburg

Duisburg (dpa) - Ein Unbekannter hat am Morgen eine Sparkassen-Filiale in Duisburg überfallen und vermutlich mehrere Mitarbeiter in seine Gewalt gebracht. Einer Angestellten gelang es später, die Filiale zu verlassen. Angaben zu Verletzten machte die Polizei zunächst nicht.

Spezialkräfte konnten am Vormittag zwei Tatverdächtige in der Nähe der Sparkasse festgenehmen. «Zwei Personen befinden sich in Polizeigewahrsam», twitterte die Duisburger Polizei am Donnerstagmorgen. Es sei unklar, ob es sich um Tatbeteiligte handele. Auf sie passe die Täter-Beschreibung, die die aus dem Gebäude entkommene Frau den Polizisten gegeben habe, sagte ein Polizeisprecher.

Die Lage blieb nach den Festnahmen angespannt. Die Polizei geht weiter davon aus, dass mindestens ein bewaffneter Täter weiterhin in der Bank ist. Wie viele Mitarbeiter in der Filiale im Stadtteil Rumeln-Kaldenhausen bedroht werden, sei nicht geklärt, sagte eine Polizeisprecherin. «Man geht davon aus, dass ein Bewaffneter und Angestellte noch in der Bank sind», sagte eine Polizeisprecherin.

Am Tatort wurden Einsatzkräfte aus Duisburg und Essen zusammengezogen. Der Bereich um die Sparkasse im linksrheinischen Duisburger Stadtteil Rumeln-Kaldenhausen wurde weiträumig abgesperrt.

Die Polizei stufte den Einsatz als «Großlage» ein. «Alle zur Verfügung stehenden Kräfte werden alarmiert und hingeschickt», sagte eine Sprecherin.

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