Land hält an 3000 Plätzen fest

 Detlef Conrad – hier im Dialog mit Landrat Michael Lieber – lotste am Montag eine große Delegation über die Aufnahmeeinrichtung auf dem Stegskopf. Fotos: damo  Das DRK hat mittlerweile eine Spielstube eingerichtet – spätestens dann, wenn Nebel und Schnee auf dem Stegskopf ankommen, dürfte dieses Angebot unverzichtbar sein.
  • Detlef Conrad – hier im Dialog mit Landrat Michael Lieber – lotste am Montag eine große Delegation über die Aufnahmeeinrichtung auf dem Stegskopf. Fotos: damo Das DRK hat mittlerweile eine Spielstube eingerichtet – spätestens dann, wenn Nebel und Schnee auf dem Stegskopf ankommen, dürfte dieses Angebot unverzichtbar sein.
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damo - Spielstube, Kleiderkammer, Kantine und Sanitätsstation laufen bereits auf Touren, und der Shuttle-Bus hat seine ersten Fahrten hinter sich. Aktuell leben 516 asylsuchende Menschen auf dem Stegskopf – mehr als 350 davon sind Syrer. Gerade Kindern bieten sich im Moment gute Bedingungen: Sie haben viel Platz zum Kicken oder für Rennen mit dem Bobbycar.

Vieles also klappt schon – und doch, wen wundert’s, ist die AfA noch lange nicht fertig. Die Ladenstraße öffnet frühestens zum Ende des Monats, und auch der Jugendtreff und der Fitnessraum sind noch nicht in Betrieb. Und ob das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wirklich eine Außenstelle auf dem Stegskopf einrichtet, steht offenbar noch in den Sternen. Das berichtete Integrationsministerin Irene Alt beim Pressegespräch nach dem Rundgang. Fest steht hingegen, dass ab dem 1. Februar auf dem Stegskopf mit einer strukturierten Erfassung der beruflichen Kompetenzen begonnen werden soll, wie Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mitteilte.

Detlef Placzek, dem Flüchtlingskoordinator des Landes, kam noch einmal auf die Kapazität zu sprechen. Aktuell sei geplant, bis Mitte Dezember 1500 Menschen in der AfA untergebracht zu haben. Ob dann aufgestockt wird, hängt von vielen Faktoren ab – aber sicher nicht vom Emmerzhäuser „Nein“. Dieses habe lediglich „deklamatorischen Charakter“. Das Land nehme das Signal aber ernst und werde zu gegebener Zeit mit den Kommunen verhandeln.

Grundvoraussetzung für eine Erhöhung der Kapazität bleibe aber, dass ein externer Gutachter zu dem Ergebnis kommt, dass sich auf dem Stegskopf bis zu 3000 Flüchtlinge sinnvoll unterbringen lassen. Das wird jetzt ein Team des Mainzer Instituts für Sozialpädagogik prüfen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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