Landesgartenschau nimmt Form an

 Der Tiergarten auf dem Wellersberg: Schon heute ist der Wald beliebtes Naherholungsziel im Wortsinne für die Siegener. Vielleicht könnte das Areal mit samt der Seitentäler und der Anbindung an den ehemaligen Truppenübungsplatz Trupbach das Herz der „Laga“ im Jahr 2023 werden. Archivfoto: Christian Hoffmann
  • Der Tiergarten auf dem Wellersberg: Schon heute ist der Wald beliebtes Naherholungsziel im Wortsinne für die Siegener. Vielleicht könnte das Areal mit samt der Seitentäler und der Anbindung an den ehemaligen Truppenübungsplatz Trupbach das Herz der „Laga“ im Jahr 2023 werden. Archivfoto: Christian Hoffmann
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ch - Wenn die Krönchenstadt die Landesgartenschau 2023 ausrichten möchte, muss sie bis Anfang März 2018 ihre Bewerbungsmappe beim NRW-Umweltminister in Düsseldorf eingereicht haben. Die nimmt mittlerweile Formen an. In der vergangenen Woche traf sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine Arbeitsgruppe – unter anderem mit Vertretern aus dem Siegener Rathaus und aus der Kommunalpolitik. Sie bereitet mit Hilfe von Landschaftsarchitekten des Hildesheimer Büros HNW, die schon viele Gartenschauen beraten und begleitet haben, die grundsätzliche Entscheidung vor, ob Siegen sich bewerben soll – oder eben nicht. In wenigen Wochen gibt es eine zweite interne Beratungsrunde, im späten Frühjahr soll der Rat der Stadt Siegen einen Entschluss fassen.

Zur Erinnerung: Derselbe Rat hatte auf eine Initiative der Jamaika-Fraktionen (CDU, Grüne und FDP) hin Bürgermeister Steffen Mues im September 2015 beauftragt, eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie für die mögliche Bewerbung zur „Laga“ 2023 in die Wege zu leiten. Die Studie, gesponsert von der Sparkasse Siegen, ist beinahe fertig. Die Stadtverwaltung trägt derzeit alle Fakten zusammen, damit die Kommunalpolitik ihre Entscheidung treffen kann.

Dabei zeichnet sich ab, dass sich die Landesgartenschau vor allem auf das Tiergarten-Areal auf dem Wellersberg und auf den Siegener Süden, sprich: auf Abschnitte entlang der Sieg in Eiserfeld und Niederschelden, konzentrieren muss. Zwei dicke Brocken müssen dabei zur Seite gewälzt werden, um den Weg im Wortsinn frei zu machen: Die „Laga“ in Siegen braucht ein schlüssiges Verkehrs- und Parkplatzkonzept (liegt noch nicht vor), zudem muss die Finanzierung intensiv diskutiert werden. Über Letztere hat die Arbeitsgruppe noch nicht gesprochen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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