„Landeskroner“ ohne „Stelzen“?

Die Brücke über den Landeskroner Weiher steht auch gleichzeitig in ihm. Das könnte sich bei einem Neubau ändern. Foto: dima
  • Die Brücke über den Landeskroner Weiher steht auch gleichzeitig in ihm. Das könnte sich bei einem Neubau ändern. Foto: dima
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dima - Er gehört zweifelsohne seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Ausflugszielen der Wilnsdorfer: der Landeskroner Weiher bei Wilden. Gespeist vom Wildebach, bleibt die Wassertemperatur in dem künstlichen Stausee zwar selbst im August nur knapp über dem Gefrierpunkt, zumindest was die „gefühlte Temperatur“ angeht. Trotzdem geht die Wielandgemeinde samt Nachbarkommunen hier gerne baden. Nachdem der See Ende des 19. Jahrhunderts aufgestaut wurde, hat sich die Autobahnbrücke erst in den 1960er-Jahren mit ihren Füßen ins Wasser gestellt. Ob das auch zukünftig so bleibt, untersucht zurzeit der Landesbetrieb Straßen NRW. Die Brücke soll nämlich gemeinsam mit zahlreichen weiteren Brücken der A 45 abgebrochen und neu gebaut werden. 

Wie der Landesbetrieb auf Nachfrage der SZ berichtet, werden dabei im Fall des Landeskroner Weihers verschiedene Varianten untersucht. In einem Fall würde die Brücke den Weiher überspannen und damit praktisch mit sämtlichen „Füßen“ ans Land steigen. Das Problem: Wie der Landesbetrieb erklärte, ist diese Variante, die von den Badegästen und vielleicht auch von den Anglern begrüßt würde, deutlich teurer. Um welche Summen es sich dabei handelt, konnte der Landesbetrieb noch nicht sagen. Interessant: Nachdem Naturschützer bereits darauf hingewiesen hatten, dass das Bauwerk eine wichtige Bedeutung für wandernde Tierarten wie zum Beispiel Rotwild besitzt, ging hier eine Wildkatze in eine automatische Fotofalle. Für die Tiere besteht unter der Brücke die seltene Möglichkeit, von einer Seite der A 45 auf die andere zu wechseln. 

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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