Landesliga vor dem Start

In des Landesliga wird wieder wieder gespielt! Unser Biuld aus der Hinrunde zeigt den Hünsborner Thomas Alfes (links) im Duell mit Ottfingens Michael Bienenda. Foto: sta
  • In des Landesliga wird wieder wieder gespielt! Unser Biuld aus der Hinrunde zeigt den Hünsborner Thomas Alfes (links) im Duell mit Ottfingens Michael Bienenda. Foto: sta
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

SuS Niederschelden - SV Rothemühle (Hinspiel 1:2/So. 15 Uhr)-  Zum „Siegen verdammt“ sind im ersten Meisterschaftsspiel des neuen Jahres sowohl der SuS Niederschelden als auch die Gäste vom SV Rothemühle. „Ein Unentschieden wird uns nicht weiterhelfen, selbst bei einem Sieg wird es unwahrscheinlich schwierig“, weiß SuS-Trainer Jens Schmidt, dessen Team bereits 13 Zähler Rückstand auf den ersten Nichtsabstiegsplatz hat und den Abstand auf den SV Rothemühle mit einem Sieg auf „nur“ noch zehn Punkte verkürzen kann. Freilich gelang dem Traditionsclub vom Rosengarten bisher noch gar kein dreifacher Punktgewinn und im Winter verließen fünf Stammspieler die Schelder (u.a. Slim Absi zum sonntäglichen Gegner). Zwei der drei Neuzugänge werden zudem nicht auflaufen können: Janik Münker konnte aus beruflichen Gründen, die nicht vorhersehbar waren, lediglich zwei Trainingseinheiten in der Vorbereitung absolvieren, während Timo Schlotter erst nächste Woche spielberechtigt ist.  Von positiven Bauchschmerzen spricht hingegen der dienstälteste Trainer der Landesliga, Hünsborn Mike Wolf,  mit  Blick auf seinen Kader, denn ihm stehen alle Mann zur Verfügung: „Am Abend werde ich wohl drei Spielern sagen müssen, dass sie nicht einmal zum Kader gehören“.

SV Ottfingen - FC Lennestadt (0:4/So. 15.30 Uhr)  -  „Wir müssen alles in die Tasten hauen und wollen mit aggressivem Zweikampfverhalten, viel Laufbereitschaft und riesigem Willen unsere Fans direkt auf unsere Seite ziehen“, weiß Ottfingens Linienchef Holger Burgmann um die besondere Stimmung, die am „Siepen“ aufkommen kann und die seiner Mannschaft (15. Platz/12 Punkte) den letzten Schub geben soll, um im kleinen Sauerland-Derby gegen den FC Lennestadt zu punkten. Möglichst derer drei sollten es schon werden, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits fünf Zähler. Zugang Marco Tolzin wird mit großer Wahrscheinlichkeit von Beginn an ran dürfen, und auch der lange verletzte Torjäger Alexander Klose kommt so langsam in Fahrt. Burgmann warnt aber: „Wir müssen besser verteidigen als in der Hinserie.“

SV Hüsten - Sportfr. Siegen 2. (4:1/Sa. 15.15 Uhr)-  Sowohl im Rothemühler als auch im Ottfinger Lager hofft man  auf Schützenhilfe aus dem Siegerland, denn die „kleinen“ Sportfreunde (7./26) gastieren bereits am Samstag  mit ihrem neuen Trainer Thorsten Seibert beim SV Hüsten (13./17) und würden mit einem „Dreier“ im Stadion Große Wiese die Chancen der beiden Wendener Vereine erhöhen.

BSV Menden - TuS Erndtebrück 2. (0:3/So. 15 Uhr) - Im Kampf um die Landesliga-Krone steht Primus TuS Erndtebrück 2. (1./35) vor einem beinharten Auftaktprogramm, denn nach dem schweren Auswärtsspiel in Menden (6./26) gastiert bereits der Vierte Hünsborn am Pulverwald, bevor es dann zum absoluten Spitzenspiel gegen Olpe kommt. „Das ist sicherlich ein Hammer-Auftaktprogramm“, konstatiert Trainer Michael Müller, dem aber nicht bange wird, wenngleich er den Gegner vom Sonntag hoch einschätzt: „Das ist ein sehr, sehr starkes Team mit tollen Offensivakteuren und auch erfahrenen Leuten“, erinnert sich Müller noch an das Hinspiel, als der TuS zwar 3:0 gewann, „es aber auch andersherum laufen konnte“. Die Vorbereitung verlief sehr durchwachsen, einige Spieler fehlten verletzt, sodass noch nicht alle Akteure bei 100 Prozent sind und die Wittgensteiner auch mit einem Remis leben könnten.

FSV Werdohl - SpVg. Olpe (2:3/So. 15.30 Uhr) -  Von Anfang an hellwach sein will Olpes Linienchef Ottmar Griffel mit seinen Mannen beim FSV Werdohl (8./24), „um weiter oben dabei zu sein“. Die Kreisstädter (2./31) haben sich im Winter auf vier Positionen verstärkt, die „Neuen“ werden aber wohl erst einmal auf der Bank platz nehmen müssen. Griffel: „Wir werden nichts ändern, was vorher super war.“ Bis auf Thomas Rath und Tim Böhl sind alle Mann an Bord, mit einem Erfolg am „Riesei“ könnte die Spielvereinigung die bisher magere Bilanz von acht Punkten aus sieben Auswärtsauftritten aufpolieren und so dem Wittgensteiner Spitzenreiter weiter Paroli bieten.

RW Hünsborn - SC Neheim (1:1/So. 15 Uhr) -  Ein Spiel auf Augenhöhe erwartet Rot-Weiß Hünsborn (4./29) gegen den SC Neheim (9./23), der nur aufgrund eines miserablen Saisonstarts im Mittelfeld der Liga platziert ist. „Sie waren für mich von Anfang an ein Titelkandidat“, zollt Andreas Waffenschmidt dem Gegner großen Respekt, RWH braucht sich aber nach der starken Vorrunde keineswegs verstecken und hat sich zum Ziel gesetzt, unter den ersten vier Teams zu bleiben. Mittelfeldmotor Jens Schlemper fehlt als einziger Spieler, dafür wird „Staubsauger“ Kai Lukas Alfes nach langer Verletzungspause wieder von Anfang an dabei sein. 

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.