Landrat Müller vereidigt

 Alterspräsident Hermann Kaiser (Bad Berleburg, CDU, l.) ließ Landrat Andreas Müller die Eidesformel sprechen.
  • Alterspräsident Hermann Kaiser (Bad Berleburg, CDU, l.) ließ Landrat Andreas Müller die Eidesformel sprechen.
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ch - Es war eine entspannte erste Sitzung. Der neu gewählte Kreistag Siegen-Wittgenstein kam am Freitag zu seiner Konstituierung im Geisweider Rathaus zusammen. Auf der Tagesordnung: jede Menge Formalien – etwa die Verpflichtung der 54 Kreistagsmitglieder, eine neue Hauptsatzung und eine neue Geschäftsordnung mit marginalen „redaktionellen“ Änderungen, die Bildung des Kreisausschusses und die Entsendung von Vertretern gen Arnsberg (Regionalrat) und Münster (Landschaftsverband). All das wickelte Andreas Müller, neuer Landrat (SPD), erstmals in der Rolle des Sitzungsleiters, souverän ab, nachdem ihn der Bad Berleburger Alterspräsident Hermann Kaiser (CDU) vor aller Öffentlichkeit ins Amt eingeführt und den Eid abgenommen hatte (per Gesetz ist Müller bereits seit Montag Landrat).

Dabei sorgte Kaiser mit einem Lapsus maßgeblich zur lockeren Stimmung und zum heiteren Start in die Wahlperiode 2014 bis 2020 bei: Wiederholt reduzierte der CDU-Mann in den ersten zehn Minuten der Sitzung den Kreis auf den „Kreis Wittgenstein“ – „vollkommen berechtigt, wenn man bedenkt, wie oft die Siegerländer die Wittgensteiner vergessen“, rechtfertigte Kaiser mit einem Augenzwinkern die Versprecher. Er werde schon „zum Wohle aller Bürger in Siegen-Wittgenstein“ wirken, nahm Müller den Faden auf. Er wisse, dass Politik ein hartes Geschäft sei, dass es um das harte Ringen um Lösungen gehe, „dennoch freue ich mich auf die nächsten sechs Jahre!“

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