NRW impft ab 8. März weitere Berufsgruppen gegen Corona
Lehrkräfte und Erzieher vorgezogen

In Krefeld können sich Pädagogen unter 65 Jahren seit
Dienstag bereits impfen lassen, da dort zusätzliche 1200 AstraZeneca-Dosen zur Verfügung stehen. In der hiesigen Region geht es für diese Berufsgruppen, wie in ganz NRW,
offiziell am 8. März los.
  • In Krefeld können sich Pädagogen unter 65 Jahren seit
    Dienstag bereits impfen lassen, da dort zusätzliche 1200 AstraZeneca-Dosen zur Verfügung stehen. In der hiesigen Region geht es für diese Berufsgruppen, wie in ganz NRW,
    offiziell am 8. März los.
  • Foto: Pixabay
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz/tile Düsseldorf/Olpe. Nordrhein-Westfalen will Boden bei den Corona-Impfungen gutmachen und neben den Personen der Priorisierungsgruppe 1 damit beginnen, auch Menschen aus der zweiten Gruppe nach und nach ein Impfangebot zu machen. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kündigte jetzt an, dass ab 8. März Kita-Erzieher, Tageseltern, Lehrer und Personal an den Grund- und Förderschulen, Polizisten mit direktem Kontakt zu Bürgern sowie Personal, Bewohner und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen ein Impfangebot erhalten werden.
„Wir wollen einfach impfen was das Zeug hält, dass wir in dieser Frage auch weiterkommen, weil uns jetzt auch der Impfstoff zur Verfügung steht“, so Laumann bei der Vorstellung des Impfplans für die zweite Priorisierungsgruppe. Mit den neuen Impfangeboten sollen 750.000 Menschen in NRW erreicht werden. Dabei soll bei Personen unter 65 Jahren der Impfstoff von AstraZeneca zum Einsatz kommen. Zudem wird bei AstraZeneca die Zweitimpfung von der neunten auf die zwölfte Woche nach der ersten Spritze verschoben.

Viele Anfragen fürs Impfen

In Siegen-Wittgenstein sind laut Kreisverwaltung 795 Grundschullehrerinnen und -lehrer, 95 Lehrkräfte an den Förderschulen und insgesamt 24 sozialpädagogische Kräfte an beiden Schulformen impfberechtigt. Dazu kommen 1434 Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas und 200 Tagespflegepersonen (zzgl. der Mitarbeiter der Kitas und Tagespflegepersonen in Siegen). Der Kreis Olpe geht von 700 bis 750 Personen im Schuldienst aus, die sich ab Montag impfen lassen können. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 89 Olper Kindertageseinrichtungen konnte die Verwaltung nicht beziffern.
„Anfragen gibt es jede Menge“, sagt Torsten Manges, Sprecher des Kreises Siegen-Wittgenstein, auf SZ-Nachfrage. Der Kreis werde allen Angehörigen der berechtigten Berufsgruppen eine Impfeinladung aussprechen, auf welchem Wege und wie im Anschluss die Anmeldung erfolgen soll, werde derzeit erarbeitet. Bis dahin müsse sich niemand vorab beim Kreis melden. Einen Anmeldestichtag gebe es nicht, niemand brauche die Sorge haben, nicht geimpft zu werden.

Mobile Impfteams nur im Einzelfall

Grundsätzlich soll im Impfzentrum geimpft werden, im Einzelfall sei der Einsatz eines mobilen Impfteams aber vorstellbar. „Wir sind auf die zusätzlichen Termine vorbereitet“, versichert Torsten Manges. Die dafür benötigten Vakzine würden vom Land Nordrhein-Westfalen zusätzlich zu dem Kontingent des Kreises bereitgestellt.
Das Online-Anmeldeportal des Impfzentrums Olpe ist für die neuen Personengruppen bereits freigeschaltet. „Das Impfzentrum ist auf die erhöhten Fallzahlen gut vorbereitet“, sagt Kreis-Sprecher Hans-Werner Voß. „Engpässe im Impfzentrum sind nicht zu erwarten.“ Die Impfstoffzuteilung sei erhöht worden, sodass „aller Voraussicht nach Impfstoff für alle Impfwilligen aller Berufsgruppen in ausreichender Menge abgerufen werden kann“.
In beiden Kreisen sollen Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren mit dem Impfstoff AstraZeneca versorgt werden, Menschen ab 65 Jahren sollen das Vakzin von Biontech erhalten.

Autor:

Tim Lehmann (Redakteur) aus Siegen

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