„Letzter offizieller Schritt vor Baurecht“

juli Siegen. Das Herz des Wirtschaftsförderers der Stadt Siegen schlug gestern höher. Das jedenfalls sagte selbiger in Person von Gerald Kühn im Rathaus in Siegen, als er mit Bürgermeister Steffen Mues und dem Abteilungsleiter Städtebau, Eckhard Schul, die Neuigkeit zu den Gewerbe- und Industriegebiets-Planungen der Stadt vorstellte: Die Satzungsbeschlüsse für das Gewerbegebiet Martinshardt und für das Gewerbe- und Industriegebiet Oberes Leimbachtal liegen nun erneut vor. Der Stadtrat soll ihnen in den nächsten Wochen zustimmen.

Noch in diesem Jahr sollen nach dem Willen der Verwaltung die Erschließungsaufträge vergeben werden. Im ersten Quartal soll es dann endlich losgehen mit der Erschließung. Zuvor muss, die Zustimmung des Stadtrats, von der man ausgehen kann, vorausgesetzt, die Bezirksregierung die Planungen absegnen. Dass dies schnell gehe, habe man in Arnsberg signalisiert, so Kühn. Dann folge die öffentliche Bekanntmachung. Gibt es keine weiteren Verzögerungen in Form von Einwänden und Klagen, werde europaweit ausgeschrieben.

Satzungsbeschlüsse hatten bereits im Juni vorgelegen, waren aber kurzfristig wegen eines Einwands und drohender rechtlicher Schritte des Vereins Amphibienschutz Leimbachtal von der Tagesordnung der politischen Gremien abgesetzt worden (die SZ berichtete). Jetzt bestehe Rechts- und Planungssicherheit, gab Mues sich sicher. Dies sei der „letzte offizielle Schritt, um Baurecht zu erhalten“. Der Bürgermeister sagte, er gehe von „einer einvernehmlichen Lösung“ aus. Man habe sich mit den Amphibienschützern darauf geeinigt, deren weitergehende Belange bei einer späteren Änderung der Bebauungspläne zu berücksichtigen.

Zunächst werden Erschließungsstraßen und ein Kreisverkehr für die Zufahrt in die Gebiete beiderseits der Leimbachstraße gebaut. Erdaushub von der Martinshardt wird ins Leimbachtal gebracht, um dort das ehemalige Deponiegelände zu verdichten. Die Gebiete sollen bis Mitte 2010 erschlossen sein. Mues sagte, es gebe einige Interessenten in Wartestellung. Die könnten parallel zu den Erschließungsarbeiten mit dem Bau beginnen. Die Flächen könnten schneller voll laufen, als es der Stadt – angesichts noch fehlender weiterer Gewerbeflächen – lieb sei.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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