Letzter Sturm vor der Ruhe

Ca-roH gaben Abschiedskonzert vor vollem Haus

zel Siegen. »So Good« war das ultimativ letzte Lied, das Ca-roH in dieser Besetzung live zusammen gespielt haben. So gut fanden auch am Freitagabend die Besucher im prall gefüllten Schauplatz Lÿz den letzten Auftritt der Jazz-Rock-Formation um Saxofonistin Carolin Hild, dass sie begeistert applaudierten, mitwippten und -klatschten. »Ca-roH zum Letzten« – der Abschied ist gelungen.

Eine Premiere kündigte Bassist Armin Seibel zu Beginn an: »Wir spielen heute zum ersten Mal zum letzten Mal.« Comeback möglich? Fürs erste nicht. Die Ex-Kreuztalerin und Jetzt-Bonnerin Caro Hild nimmt eine kreative Auszeit (wir berichteten). Als Sturm vor der Ruhe ließ sie sich im Lÿz, wo Ca-roH vor sechs Jahren »geboren« wurde, noch einmal richtig gehen – im besten Sinne. Coverversionen (u.a. von dem von Carolin Hild hoch geschätzten David Sanborn) und eigene Stücke gab die mit Spaß aufspielende Band zum Besten: knackig-funkig oder weich und emotional. Die drei Wonderbrass (Posaune, Trompete und Tenorsax) sorgten von hinten für Gebläse, während vorne Carolin Hild an den Saxofonen die schönsten Melodien spielte, in temperamentvolle Soli ausbrach oder sich mit ihren Mitspielern musikalisch duellierte. Dass der Rock in »Jazz-Rock« nicht zu kurz kam, dafür sorgten Armin Seibel (Bass) und Daniel Röder (Gitarren). Thomas Heinz (Schlagzeug) und Mike Hamann (Percussion) lieferten den richtigen Beat, Marc Heilmann an den Keyboards Kirchenorgel- oder Sphären-Klänge.

Kein Abschied, ohne die Wegbegleiter noch einmal auf die Bühne zu holen: Die Sängerinnen Liisa Wahler, Annette Kreuz und Verena Heinz sowie Sänger Joi Dreisbach durften beim Abschiedskonzert keineswegs fehlen. »Ain’t No Sunshine«, »Soul Shadow« oder »The Real Thing« waren groovy Coverversionen, die Akteuren wie Publikum sichtlich Spaß machten. Als erste Zugabe schuf Carolin Hild eine innig-intime Atmosphäre mit ihren »Wedding Song«, nur vom Keyboard begleitet, da wird der ein oder andere geschluckt haben. Armin Seibel wünschte dem Publikum »viel Spaß noch mit anderen Bands« und mit »So Good« verabschiedeten sich Band und Sänger nach gut drei Stunden von ihrem begeisterten Zuhörern. Abschied geglückt, auf zu neuen Ufern.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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