Liberaler Einfluss bewährt

Repräsentierten die FDP (v. l.): Bernd Kühn, Helga Daub, Hans Peter Kunz, Ferdi Heimel, Guido Müller und Karl-Heinz Jungbluth.  Foto: jea
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jea Siegen. Großen Zuspruch fand am Wochenende der ordentliche Kreisparteitag des FDP-Kreisverbandes Siegerland-Wittgenstein mit 65 Mitgliedern in der Lÿz-Aula in Siegen. Zu Beginn der Veranstaltung standen die Ehrungen von Werner Becker aus Hilchenbach für dessen 40-jährige Mitgliedschaft und von Dieter Becker aus Neunkirchen für 25 Jahre Parteizugehörigkeit auf dem Programm, die der Kreisvorsitzende, Hans Peter Kunz, vornahm.

In seinem Geschäftsbericht 2009 zog Kunz eine durchaus positive Bilanz für den Kreisverband. Mit einem Ergebnis von 11,5 Prozent im Kreis bei der Europawahl sowie den Kommunalwahlen mit dem „besten FDP-Ergebnis in Westfalen“ (11 Prozent) sowie 14,8 Prozent der Zweit-Wählerstimmen bei der Bundestagswahl und Helga Daubs Wiedereinzug in den Bundestag sei es ein Erfolgsjahr für den Kreisverband gewesen. Außerdem sei die Mitgliederzahl der hiesigen Parteiorganisation von 261 auf 293 Mitglieder gestiegen. Mit den beiden Landtagskandidaten Ferdi Heimel, der als Schatzmeister auch den Kassenbericht vorlegte, und Gerhard Kötter sei die FDP für die anstehenden Landtagswahlen gut aufgestellt. Bei den Vorstandswahlen wurden Hans Peter Kunz (Vorsitzender), die beiden gleichberechtigten Stellvertreter Guido Müller, der auch Fraktionsvorsitzender im Kreistag ist, Bernd Kühn, Ferdi Heimel als Schatzmeister und Karl-Heinz Jungbluth als Schriftführer wiedergewählt.

Einen breiten Raum nahmen die Delegiertenwahlen für verschiedene Parteigremien ein. Zu aktuellen politischen Themen bezogen die Landtagsvizepräsidentin Angela Freimuth (FDP-MdL) und die Siegerländer Bundestagsabgeordnete Helga Daub (FDP) Stellung. Ihr übereinstimmendes Votum: Die Koalitionen im Land und im Bund mit der CDU hätten sich bewährt. Die FDP habe den Wählern gegenüber Wort gehalten. Westerwelle habe eine notwendige Diskussion angestoßen. Es könne nicht sein, dass jemand, der in Arbeit stehe, weniger Einkünfte erziele als Empfänger von Sozialtransferleistungen. Große Kraftanstrengung forderten beide Rednerinnen bei den Parteimitgliedern im Einsatz für die anstehenden Landtagswahlen ein. „Es darf keine Blockadepolitik über den Bundesrat ermöglicht werden“. Die beiden Koalitionen in Düsseldorf und Berlin hätten bereits gute Leistungen im Vergleich zu den Vorgängerregierungen aufzuweisen, meinten die Liberalen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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