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Landgericht Siegen verwirft Berufung
Linkenpolitiker aus Kreis Olpe muss Geldstrafe zahlen

Wegen illegalen Waffenbesitzes wurde ein Linkenpolitiker verurteilt, das Landgericht Siegen verwarf jetzt die Berufung.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

juka Siegen/Lennestadt. Das Siegener Landgericht hat die Berufung eines Kommunalpolitikers der Partei „Die Linke“ aus dem Kreis Olpe gegen das Urteil des Amtsgerichts Lennestadt verworfen. Der Mann muss somit wegen des vorsätzlichen unerlaubten Besitzes von Munition und wesentlichen Teilen einer Schusswaffe sowie des fahrlässigen Besitzes einer Schusswaffe eine Geldstrafe in Höhe von 2400 Euro bezahlen.
Linken-Politiker vor Gericht
Landgericht Siegen revidiert Entscheidung des Amtsgerichts Lennestadt nicht
Der ehemalige Jäger hatte seine Waffenbesitzkarten bereits vor einigen Jahren abgeben müssen, seinen Bestand hatte damals ein Bekannter übernommen. Der Waffenschrank verblieb aber in dem Haus, das der Angeklagte mit seinem Vater bewohnt, nur der Schlüssel wechselte den Besitzer.

juka Siegen/Lennestadt. Das Siegener Landgericht hat die Berufung eines Kommunalpolitikers der Partei „Die Linke“ aus dem Kreis Olpe gegen das Urteil des Amtsgerichts Lennestadt verworfen. Der Mann muss somit wegen des vorsätzlichen unerlaubten Besitzes von Munition und wesentlichen Teilen einer Schusswaffe sowie des fahrlässigen Besitzes einer Schusswaffe eine Geldstrafe in Höhe von 2400 Euro bezahlen.

Linken-Politiker vor Gericht

Landgericht Siegen revidiert Entscheidung des Amtsgerichts Lennestadt nicht

Der ehemalige Jäger hatte seine Waffenbesitzkarten bereits vor einigen Jahren abgeben müssen, seinen Bestand hatte damals ein Bekannter übernommen. Der Waffenschrank verblieb aber in dem Haus, das der Angeklagte mit seinem Vater bewohnt, nur der Schlüssel wechselte den Besitzer. Dennoch wurden 2019 bei einer Hausdurchsuchung eine Repetierbüchse, mehrere Schachteln Munition, darunter aber auch einige Hülsen, und zwei Einsteckläufe in einem für den Beschuldigten zugänglichen Schrank gefunden. Dass die Repetierbüchse nicht sicher und für ihn unerreichbar weggeschlossen war, konnte sich der Politiker nur durch eine mögliche Verwechslung mit dem Luftgewehr seines Vaters erklären. Der Bekannte des Angeklagten sagte hingegen aus, der 57-Jährige habe diese Geschichte zum Schutz konstruieren wollen.
Die Kammer sah jedenfalls keinen Anlass, die Entscheidung des Amtsgerichts Lennestadt zu revidieren und folgte damit dem Antrag von Oberstaatsanwalt Patrick Baron von Grotthuss, die Berufung zurückzuweisen. Insgesamt hatte sich das Berufungsverfahren über mehrere Wochen hinweggezogen.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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