Lkw-Fahrer hatte ganz dumme Idee

Weder vor noch zurück ging es für den Lastzug, nachdem die Räder in der patschnassen Wiese keinen Halt mehr fanden.
  • Weder vor noch zurück ging es für den Lastzug, nachdem die Räder in der patschnassen Wiese keinen Halt mehr fanden.
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thor - Kfz-Meister Hartmut Bröhl hat es schon vor geraumer Zeit vorhergesagt: „Irgendwann fährt sich da mal ein Lkw fest.“ Mit „da“ meinte der Mudersbacher die Wiese am Ende der Austraße. Am frühen Donnerstag Morgen war es dann soweit. Wieder einmal hatte ein Lkw-Fahrer den falschen Weg zur Firma Patz über Brachbach und die Industriestraße genommen. Kurz vor dem Bahnübergang fiel ihm dann auf, dass es hier für große Fahrzeuge nicht mehr weitergeht.

Offenbar auf der Suche nach einer Wendemöglichkeit steuerte der polnische Fahrer den Sattelzug in die Austraße. Allein das war schon nicht die beste Idee. In der Regel legen die hier „gestrandeten“ Brummipiloten mit Warnblinklicht den Rückwärtsgang ein, um auf Höhe des Meteor-Gelände zu wenden. Doch dieser Kollege setzte noch einen drauf, indem er über einen unbefestigten Weg bis in die patschnasse Wiese fuhr. Das Ergebnis: Es ging weder vor noch zurück. Und wäre der Auflieger nicht unbeladen gewesen, hätte man vermutlich von den Reifen nur noch die Hälfte gesehen.

Erste Bergungsversuche eines Mudersbachers mit einem Traktor scheiterten. Erst nachdem von der Spedition ein allradgetriebener Lkw organisiert worden war, konnte der Sattelzug am Nachmittag von seinem „Parkplatz“ entfernt werden. Der Vorfall zeigt einmal mehr, dass trotz Zusatzschilder und Änderung von Straßennamen keine absolute Sicherheit besteht, gerade ausländischen Fahrern die korrekte Zufahrt zu vermitteln, zumal sich in den Navis erst einmal die Walter-Patz-Straße etablieren muss.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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