Lölling Gesamtzweite

 Drei Frauen aus der Region waren ganz vorne mit dabei in der „2. Liga“ des Skeleton. Vor einer Woche stellten sich (v. l.) Tina Hermann, Katharina Heinz und Jacqueline Lölling vor der Kulisse der Whistler Mountains in Kanada zum Teamfoto auf. Foto: Privat
  • Drei Frauen aus der Region waren ganz vorne mit dabei in der „2. Liga“ des Skeleton. Vor einer Woche stellten sich (v. l.) Tina Hermann, Katharina Heinz und Jacqueline Lölling vor der Kulisse der Whistler Mountains in Kanada zum Teamfoto auf. Foto: Privat
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sz - Für den ganz großen Wurf hat es bei Jacqueline Lölling doch nicht gereicht. Nach den Rennen 7 und 8 im international zweitklassigen Intercontinental-Cup (ICC) musste die Skeleton-Sportlerin aus Brachbach die Führung in der Gesamtwertung noch abgeben, konnte sich aber über einen Glaspokal für den zweiten Platz freuen. Die große Trophäe ging zwar ins selbe Doppelzimmer, stand aber auf dem Nachttisch von Tina Herrmann aus Eschenburg-Hirzenhain, die mit 770 Punkten hauchdünn vor Lölling (762) gewann. Bei den Rennen in Park City – ausgetragen im Eiskanal der Olympischen Winterspiele von 2002 in Salt Lake City – zog Herrmann mit Platz 2 am Samstag, den sie zeitgleich mit der Seelbacherin Katharina Heinz belegte, sowie Platz 7 am Sonntag noch knapp vorbei. Lölling belegte die Plätze 6 und 5. Gegenüber ihrer ersten Saison im ICC vor zwei Jahren – im vergangenen Winter nahm die Gymnasiastin verletzungsbedingt nicht teil – steigerte sich Lölling vor allem in Punkto Konstanz. Davon zeugen sowohl die absoluten Resultate – mit Platz 9 in Innsbruck gab es nur einen Ausreißer nach unten – als auch die erstaunliche Bilanz, dass die 18-Jährige in insgesamt 15 der 16 Läufe im ICC mit der höchsten Geschwindigkeit gemessen wurde. In Park City erreichte sie am Samstag 129,80 Stundenkilometer. Einzig die vergleichsweise schwachen Startzeiten verhinderten damit noch bessere Resultate.

Katharina Heinz, die die erste Saisonhälfte im Weltcup bestritt, fuhr nach den zwei Siegen vor Wochenfrist in Whistler (Kanada) diesmal auf die Plätze 2 und 11 – und das, obwohl bei einem Trainingslauf die „Wanne“ (Liegefläche) ihres Skeletons zerbrach. Auf einem kurzfristig neu zusammengeschweißten Not-Schlitten lag Heinz am Samstag in 1:41,30 Minuten nach zwei Läufen – zeitgleich mit Tina Herrmann – genau eine halbe Sekunde hinter der Kanadierin Cassie Hawrysh. Am Sonntag war sie eines der Opfer des dichten Schneetreibens in den Rocky Mountains, wegen dem der 1. Lauf auch abgebrochen wurde.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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