„Madame Tarot“ im Knappensaal

 Heinrich (l.) will sich von „Madame Tarot“ die Karten legen lassen, auch Freund Johannes (r.) ist schon ganz gespannt. Im Hintergrund lauschen Wilma und Benno. Foto: rita
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rita - Witwe Helene Findeisen möchte ihre kleine Rente aufbessern. Kurzerhand betätigt sie sich daher als Kartenlegerin und gibt sich den Künstlernamen „Madame Tarot“. Kaum hat sie ihr Schild an der Haustüre angebracht, kommen auch schon die beiden ersten Neugierigen vorbei. Und damit nimmt die lustige Geschichte ihren Lauf. Die Theaterabteilung des katholischen Knappenvereins startete mit dem Stücks „Die Karten lügen nicht“ im Knappensaal in ihre Saison. Der Schwank in drei Akten stammt aus der Feder von Wilfried Reinehr, und die Laiendarsteller begeisterten einmal mehr ihr Publikum.

Die beiden neugierigen Männer, Heinrich Landmann (Stefan Seyfarth) und sein Freund Johannes Dinkel (Martin Link), wollen sich also die Karten von „Madame Tarot“ (Cindy Hof) legen lassen. Praktisch, dass Benno (Stephan Romschinski), der Neffe von „Madame Tarot“, mit Heinrichs Tochter Wilma Landmann (Lisa Köhler) befreundet ist. Somit kann er seiner Tante einige wichtige Tipps aus dem Leben von Heinrich geben. Der ist natürlich völlig verblüfft über das Insiderwissen der Wahrsagerin. Was ihn aber wirklich interessiert, ist etwas aus dem Leben seiner Frau Alwine (Elke Schmidt). Schnell merkt Helene aber, wo den Heinrich wirklich der Schuh drückt: Seine Frau hat die Hosen an. Geschickt sorgt sie für weitere Kundschaft und bestellt auch Alwine zu einer Sitzung ein. Kaum sind jedoch die ersten Klienten aus dem Haus, da steht auch schon die Hüterin des Gesetzes in Form von Elvira Piepvogel in der guten Stube. „Madame Tarot“ kann aber auch diese heikle Situation retten, kommt um eine Anzeige herum und hat eine weitere Kundin gewonnen. Nur die Einkünfte wollen nicht so recht sprießen, eine Salami und eine Flasche Bier sind bisher alles, was sie eingenommen hat. Nachbarin Elfriede Kess (Andrea Latsch) jedoch stellt „Madame Tarot“ eine Belohnung von 1000 Euro in Aussicht, wenn deren Voraussagen sich bewahrheiten und ein Mann in ihr Leben treten sollte. Plötzlich geht es in der Wohnung zu wie in einem Taubenschlag. Es kommt natürlich, wie es kommen muss: Durch zeitgleiche Einbestellung der Klienten sind Verwechslungen nicht zu vermeiden, und das Publikum amüsiert sich prächtig angesichts des ganzen Durcheinanders.

Weitere Aufführungen erfolgen am Freitag, 9. und 23. Januar, jeweils um 20 Uhr, Samstag, 17. und 24. Januar, jeweils um 20 Uhr und Sonntag, 10. und 18. Januar, jeweils um 17 Uhr. Die letzte Vorstellung findet am 31. Januar um 17 Uhr in Neunkirchen statt. Regie führte auch dieses Mal wieder Cindy Hof, für die Maske war Simone Weigelt zuständig, als Souffleusen agier-ten Ramona Link und Dana Graneist, für Licht und Ton sorgte Niklas Fischbach. Erstmals im Ensemble der Theaterspieler trat Denise Flammang-Udenweze als Elvira Piepvogel in Aktion. Ihr erster Auftritt auf der Bühne des Knappensaals hingegen, war dies keineswegs. Denise Flammang-Udenweze ist schon seit vielen Jahren im Frauenkarneval aktiv und daher auch schon ein „alter Hase“ was Bühnenauftritte betrifft.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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