Maßarbeit - mit 45 Tonnen Beton

 Ein Regenüberlaufbecken schwebt über der Bad Berleburger Unterstadt. Das 45-Tonnen-Element wird über das Haus an der Emil-Wolff-Straße zentimetergenau an seinen neuen Standort in der Jacob-Nolde-Straße gehoben. Foto: Martin Völkel
  • Ein Regenüberlaufbecken schwebt über der Bad Berleburger Unterstadt. Das 45-Tonnen-Element wird über das Haus an der Emil-Wolff-Straße zentimetergenau an seinen neuen Standort in der Jacob-Nolde-Straße gehoben. Foto: Martin Völkel
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vö - Ein gewaltiges Betonelement, das in den nächsten Wochen unter dem Straßenpflaster versteckt wird, schwebte am Donnerstag zumindest für einige Minuten über der Bad Berleburger Unterstadt. Ein 350-Tonnen-Autokran hob das nagelneue und 45 Tonnen schwere Regenüberlaufbecken, das nun das in die Jahre gekommene Vorgängermodell ersetzt, an seinen neuen Standort in der Jacob-Nolde-Straße, wo die Kirchhundemer Straßen- und Tiefbau GmbH seit einigen Tagen arbeitet. Zentimeter genaue Maßarbeit – hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Die Emil-Wolff-Straße blieb auf diesem Teilstück bis in den Nachmittag hinein für den Verkehr voll gesperrt. „Die Vorarbeit muss zu 100 Prozent passen, da dürfen wir uns keine Nachlässigkeiten erlauben“, sagte der Wittgensteiner Schachtmeister Dieter Dreisbach im Gespräch mit der Siegener Zeitung. Schließlich gehe es auch darum, dass die Rohranschlüsse exakt funktionieren müssten.

Zahlreiche Zuschauer und Fotografen verfolgten am Vormittag die Arbeit des Autokrans, der das Becken kurz vor Mittag vom Tieflader an seinen Bestimmungsort hob. Und dies war nur möglich, weil das Betonteil in der engen Anliegerstraße zunächst den „Umweg“ über das Wohnhaus an der Emil-Woff-Straße 5 nahm und dann senkrecht nach unten abgelassen wurde – Zentimeter für Zentimeter. Aus Sicherheitsgründen mussten die Bewohner das Gebäude verlassen. Dieter Dreisbach war aber nicht ganz zufrieden. Ihm habe vorab leider die Information gefehlt, dass man für den Kran noch Traversen benötige, die seien nachgeliefert worden. Als der Kran dann loslegen konnte, ging alles relativ schnell. Dem Regenüberlauf ließen die Spezialisten vor Ort noch den rund fünf Tonnen schweren Deckel folgen. In den nächsten Tagen kämen dann noch zwei Schächte hinzu, verriet Dieter Dreisbach, „aber das sind nicht mehr die Kapazitäten von heute“.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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