Landesförderung für ein Jahr
"Medizin neu denken" soll fortgesetzt werden

sz Siegen/Bonn. Das Modellvorhaben „Medizin neu denken“ soll für zunächst ein weiteres Jahr fortgesetzt werden – diese Nachricht hat das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft den beiden Universitäten Bonn und Siegen mitgeteilt. Das Ministerium betont, dass „Medizin neu denken“ grundsätzlich wichtige Ziele für die zukünftige Ausbildung im Medizin- und Gesundheitsbereich und die Erforschung und Erprobung von neuen Methoden für die Versorgung im ländlichen Raum adressiert.

"Medizin neu denken" weiterentwickelt

Um diese Ziele nach der äußerst kritischen Begutachtung und Bewertung des Modellprojekts durch den Wissenschaftsrat im Herbst 2019 zu erreichen, haben die Beteiligten das ursprüngliche Konzept nach eigenen Angaben umfassend weiterentwickelt. Das Land beabsichtige nun, das Projekt zunächst in Form einer Erprobungsphase für ein Jahr, also bis Ende April 2021, zu fördern. Eine längerfristige Förderung sei bei erfolgreichem Verlauf denkbar.

Idee hat immer überzeugt

Die Idee habe bei aller Kritik stets überzeugt, die Relevanz einer digital unterstützten Hochleistungs-Versorgung ist allgegenwärtig, so der Rektor der Universität Siegen, Prof. Dr. Holger Burckhart: „Die Kritik des Wissenschaftsrats haben wir ernst genommen und das Konzept gezielt neu justiert.“
Zu den Eckpunkten dieses Konzepts, dessen Details derzeit erarbeitet werden, zählt eine einheitliche Kontroll- und Steuerungsstruktur zur Organisation, in der die bereits gegründete Stiftung die Steuerung übernehmen soll.

Studenten aus Bonn und Siegen   

Nach wie vor ist eine gemeinsame Ausbildung von Medizinern in Bonn und Siegen beabsichtigt, bei der Bonner Medizin-Studenten in ausgewählten klinischen Fächern am Campus Siegen Blockpraktika absolvieren können. Im Fokus steht ferner die Entwicklung und Erprobung der digitalen Gesundheitsversorgung nah an der Versorgungsrealität in einer sogenannten digitalen Modellregion Gesundheit. Hier setzt das Konzept auf die Vernetzung der Siegener Kliniken, Kliniken in Altenkirchen, der Arztpraxen und der Universitäten Bonn und Siegen – sowie weiteren Partnern.
Das Projekt „Dementia Care“ widmet sich neurologischen Erkrankungen wie Demenz- und Parkinson-Erkrankungen. Auch für die lebenswissenschaftliche Fakultät der Uni Siegen und ihre medizinnahen Studiengänge ist eine Förderung in Aussicht gestellt.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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