Mehr Belastung im Berufsverkehr

 Im Berufsverkehr wird die Blechschlange länger und länger: Nicht nur ab Kochs Ecke Richtung Kölner Tor kommt es zum Stau (gewollt zwecks „Abschreckung“), sondern auch vor dem gläsernen Kreishaus müssen die Autofahrer ausharren (nicht gewollt, hier soll bald eine weitere Abbiegespur für Abhilfe sorgen). Foto: kalle
  • Im Berufsverkehr wird die Blechschlange länger und länger: Nicht nur ab Kochs Ecke Richtung Kölner Tor kommt es zum Stau (gewollt zwecks „Abschreckung“), sondern auch vor dem gläsernen Kreishaus müssen die Autofahrer ausharren (nicht gewollt, hier soll bald eine weitere Abbiegespur für Abhilfe sorgen). Foto: kalle
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ch - Eine Zwischenbilanz zum durchaus umstrittenen Versuch, die Autos von der Sandstraße fernzuhalten, um die Stickoxid-Werte (NO2) in Siegens Mitte gering zu halten und ein drohendes Diesel-Fahrverbot zu verhindern, zog am Dienstag Henrik Schumann vor der Kommunalpolitik: „Bislang läuft es gut, der Verkehr hat sich zumeist positiv verlagert, in der Summe fahren 4000 Fahrzeuge pro Tag weniger über die Sandstraße. Die Messwerte an den Passivsammlern sind okay”, so der Stadtbaurat im Verkehrsausschuss.

Auf der Haben-Seite nach einigen Wochen Testlauf: Die NO2-Werte an der Sandstraße und auch an der entfernteren Frankfurter Straße sind in der Tat bei einer ersten Messung deutlich zurückgegangen; sie liegen derzeit unter dem erlaubten gesetzlichen Grenzwert. Auf der Soll-Seite zu verzeichnen sind allerdings die tatsächlichen Staus an Kochs Ecke und am Fuße des Giersbergs vor allem im Berufsverkehr und die gefühlt verlängerten Wartezeiten: 4000 Kfz weniger auf der Sandstraße je Tag bedeuten 4000 Autos mehr auf anderen Straßen. 

Im Detail: Von der Freudenberger Straße biegen – den Verkehrszählungen nach – tagtäglich 500 Autos weniger nach rechts auf die Sandstraße ein, berichtete die Stadtverwaltung. Über Siegens größte Kreuzung Kochs Ecke fahren 2600 Kfz mehr auf die HTS. Im Zeitfenster von 16 bis 17 Uhr ein echtes Problem, vor allem für die Linksabbieger von der Siegerlandhalle kommend: Die zur Verfügung stehende Abbiegespur genügt nicht, wird zum Flaschenhals, führt zu enormen Rückstaus.

Probleme werden durch die Verkehrszählungen in den vergangenen Wochen auch an der Ecke „Hohler Weg”/Weidenauer Straße bzw. an der Kreuzung „Hohler Weg”/Giersbergstraße offenbar. Hier wurden 4 bzw. 5 Prozent Autos pro Tag mehr gezählt, immerhin 200 bis 300 Kfz. Die Schleichwege zur Vermeidung der Fahrt durch die Innenstadt wurden also verstärkt genutzt – in einer für das Rathaus vertretbaren Dimension, die manchen Anwohner allerdings ärgern wird.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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