Vom Normalzustand aber weit entfernt
Mehr Osterstau als im Vorjahr

Auf den heimischen Autobahnen gab es über die Ostertage mehr Stau als im Vorjahr. Vom Niveau der Jahre vor der Pandemie war das Verkehrsuafkommen aber weit entfernt.
  • Auf den heimischen Autobahnen gab es über die Ostertage mehr Stau als im Vorjahr. Vom Niveau der Jahre vor der Pandemie war das Verkehrsuafkommen aber weit entfernt.
  • Foto: rt/Archiv
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

juka Siegen/Olpe. Zwar hat sich die Prognose des ADAC, dass es auf den heimischen Autobahnen über die Osterfeiertage wieder deutlich ruhiger zugehen wird als in Zeiten vor der Pandemie bestätigt, trotzdem war doch wieder deutlich mehr los als im Vorjahr. Trotzdem hielt sich die Zahl der Verkehrsstörungen und vor allem der Staulängen laut des Automobilclubs in Grenzen.

Während der Osterferien kam es laut ADAC zu 6646 Staumeldungen. Das sind 30 Prozent weniger als in den letzten „normalen“ Osterferien 2019, aber auch 4851 Staus mehr als noch im Vorjahr. Die Gesamt-Staulänge stieg im Vergleich zu 2020 von 1350 auf 5725 Kilometer an. 2019 waren es hingegen noch über 17 000 Kilometer.

„Im März 2020 hatten wir einen härteren Lockdown. Der Einzelhandel war bis auf wenige Ausnahmen geschlossen und es gab weder Click & Collect noch Eintritt mit negativem Test. Inzwischen findet gerade an den Werktagen wieder deutlich mehr Alltagsmobilität statt. Das war auch in den Osterferien der Fall“, erklärt ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold die höheren Zahlen als im Vorjahr. Hinzu sei regional noch der Ausflugsverkehr gekommen. „Trotzdem war die Verkehrslage über Ostern relativ entspannt.“

Auch auf den Autobahnen in der Region lässt sich diese Entwicklung zu erkennen. Am Mittwoch, 7. April, gab es auf der A45 den mit 26 Kilometern längsten Stau der Ferien in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt gab es auf der A45 über die Ostertage (Mittwoch bis Ostermontag) 90 Kilometer Stau (2020: 7; 2019: 489), auf der A4 in NRW Kilometer Stau (2020: 16; 2019: 273). Die Anzahl der Staumeldungen betrug auf der A4 65 (2020: 16; 2019: 134) und auf der A45 55 (2020: 6; 2019: 192).

Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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