Mehr Personalabbau bei der SMS?

Die SMS Group muss weiter über Personalabbau nachdenken. Foto: Jan Schäfer

nja - Die SMS Group kommt wohl nicht an weitergehenden „Überlegungen zur Kapazitätanpassung“, gemeint ist damit offenkundig auch Personalabbau, vorbei: Die Hoffnungen vom Sommer auf eine Verbesserung der Auftragslage hätten sich nicht erfüllt, bestätigte Unternehmenssprecher Dr. Thomas Isajiw auf Anfrage der Siegener Zeitung. Die Geschäfte des Anlagenbauers verliefen „deutlich unter den Planungen“; dies habe zur Folge, dass das Unternehmen sich „mittel- bis langfristig kleiner setzen“ müsse.

Das bereits greifende Sparkonzept, das unter dem Stichwort „Klippe-Rampe“ wie berichtet auf Modelle zur Altersteilzeit und die Rente mit 63 setzt, stoße „an seine natürlichen Grenzen“, so Dr. Isajiw weiter: Alle dafür in Frage kommenden Mitarbeiter seien bundesweit angesprochen worden und hätten es „in der Regel auch angenommen“. Von 800 bis 900 Männern und Frauen ist hier die Rede – die das Unternehmen auf diesem Weg verlassen haben bzw. werden. Dies reicht aber offensichtlich nicht aus. Nun sei es zunächst an der Zeit, im operativen Bereich die Geschäftspläne zu überarbeiten, so der Pressesprecher.

Anfang kommenden Jahres stünden sodann Gespräche mit allen beteiligten Gremien über weitere Sparmaßnahmen an. Dies sei der Belegschaft jüngst mitgeteilt worden. In welchem Umfang Personal abgebaut werden müsse, könne noch nicht gesagt werden. Betriebsratsvorsitzender Tobias Tigges bestätigte: „Wir befinden uns erst am Anfang der Diskussionen mit dem Arbeitgeber.“

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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