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Semesterstart an der Universität Siegen
Mensa-Essen nur zum Mitnehmen

Noch ist die Mensa am Obergraben in Siegen geschlossen. Dennoch können die Studentinnen und Studenten schon auf die Eröffnung freuen.
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  • Noch ist die Mensa am Obergraben in Siegen geschlossen. Dennoch können die Studentinnen und Studenten schon auf die Eröffnung freuen.
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  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

ap Siegen.  „Wir haben sehr früh kommuniziert, dass die Mensen zubleiben, weil wir damit sonst einen Hotspot organisiert hätten“, erklärt Detlef Rujanski. „Wir haben aber auch gesagt, dass wir nicht nur eine Zwischenverpflegung wie Brötchen und Kaffee anbieten wollen“, fügt der Geschäftsführer des Studierendenwerks Siegen hinzu. Aus diesem Grund gebe es passend zum Semesterbeginn ein reduziertes Mensaangebot am Haardter Berg. „Der Standort Adolf-Reichwein-Campus wurde gewählt, weil da wieder die große Bibliothek eröffnet hat und das Uni-Leben größtenteils dort stattfindet“, sagt Rujanski.

ap Siegen.  „Wir haben sehr früh kommuniziert, dass die Mensen zubleiben, weil wir damit sonst einen Hotspot organisiert hätten“, erklärt Detlef Rujanski. „Wir haben aber auch gesagt, dass wir nicht nur eine Zwischenverpflegung wie Brötchen und Kaffee anbieten wollen“, fügt der Geschäftsführer des Studierendenwerks Siegen hinzu. Aus diesem Grund gebe es passend zum Semesterbeginn ein reduziertes Mensaangebot am Haardter Berg. „Der Standort Adolf-Reichwein-Campus wurde gewählt, weil da wieder die große Bibliothek eröffnet hat und das Uni-Leben größtenteils dort stattfindet“, sagt Rujanski.

Mensa an der Uni Siegen: Essen nur zum Mitnehmen

Man werde sich derweil in der alten Mensa langsam „herantasten“ und habe sich für zwei Linien entschieden: Es gibt jeweils einen Eintopf und ein Stammessen pro Tag. Nicht immer sei ein veganes Tellergericht dabei, aber man bemühe sich, zumindest eine vegetarische Option anzubieten, versichert Detlef Rujanski. Aber: Alles nur zum Mitnehmen im Henkelchen oder in einer Lunch-Box.
Und: „Selbstverständlich haben wir schon einen Plan, wie es weitergehen soll“, lässt Rujanski anklingen, „natürlich aber immer unter Vorbehalt.“
Die Öffnung aller Universitäts-Mensen im kommenden Jahr findet er besonders wichtig, weil diese „mehr als nur eine Örtlichkeit zur reinen Speiseaufnahme“ seien. „In einer Mensa geht es nicht nur um Ernährung. Dort geht es um Diskussion und um Kontakte. Das würden wir den Studierenden gerne wieder zurückgeben“, sagt der Chef des Studierendenwerks.
„Dabei gehen wir aber immer systematisiert und verlässlich vor. Nicht Hauruck, wir machen mal auf, Gas, Bremse, wir machen wieder zu“, sondern alles mit Bedacht. Deshalb würden auch die Cafeterien erst zeitlich versetzt zum Sommersemester mit der Wiedereröffnung nachziehen.
Bis dahin entgeht den Siegener Studenten so einiges: Inmitten einer kulinarischen Vielfalt im Inneren oder auf zwei idyllischen Außengastronomieflächen sollen hungrige Studenten und Nicht-Studenten auf einem der 650 Sitzplätze irgendwann einmal ihre Mittagspause verbringen können. Wie genau die gastronomische Konzeption aussieht, steht schon lange fest. Sie wird ganz anders sein als die derzeitige.

Mensa an der Uni Siegen: Öffnung Anfang 2021 wieder regulär?

„Wir haben in der ganzen Region kein einziges Markthallenkonzept“, sagt Detlef Rujanski während er seinen Zeigefinger über die verschiedenen Thekenbereiche gleiten lässt. Vor magentafarbenen, schwarz-weiß karierten oder zitronengelben Wandfliesen wird es zukünftig frische, selbstgemachte Pasta, asiatische Wokgerichte oder einen türkischen Drehspieß-Teller zu kaufen geben. „Hier haben wir neun unterschiedliche Stationen, bei denen sich Gruppen aus verschiedenen Küchen auswählen und dennoch an einem Tisch zusammensitzen können“, sagt Rujanski stolz. Zum Abschluss noch einen Espresso? – Den gibt es an der Kaffeebar. Bezahlt werden kann überall bargeldlos.
Wenn alles gut laufe, würden die Mensen Anfang des Jahres 2021 wieder ganz normal geöffnet, verspricht er. „Wir hoffen, dass alle Betriebe zum Wintersemester 2021/22 wieder voll einsatzfähig sind.“

Autor:

Alexandra Pfeifer

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