Mit Rückenwind und Sonnenschein

Foto: yer
yer - Petrus hatte es am gestrigen Sonntag gut gemeint mit zahlreichen SZ-Leserinnen und -Lesern, die sich bereits zum 24. Mal im Rahmen der SZ-Radwanderung, die in Zusammenarbeit mit dem RSV Osthelden durchgeführt wurde, auf den Drahtesel setzten. Rund 42 Kilometer strampelten sie vom Gelände des SZ-Druckhauses in Dreis-Tiefenbach bis zum Wilnsdorfer Museum und zurück. Der erste, der die Tour mit flachen und steilen Stücken meisterte, war Dirk Wagner aus Emmerzhausen. Bereits kurz nach 9 Uhr brauste der passionierte Radfahrer mit Rückenwind über die Ziellinie ? zu einer Zeit, zu der sich viele erst den Helm aufschnallten. Doch getreu dem Motto ?Beim Schieben nicht schämen? machten es ihm rund 1200 Radfahrer aller Altersgruppen ? die jüngste Teilnehmerin, Tiffany Jane-Lee, war erst 14 Tage alt ? nach und schnappten sich im Verlaufe des Nachmittags ihre Teilnehmer-Medaille.

Von Dreis-Tiefenbach nach Wilnsdorf und zurück

Die anspruchsvolle Strecke führte vom Startpunkt in Dreis-Tiefenbach über Salchendorf, Gernsdorf und Rudersdorf bis zum Zwischenstopp beim Wilnsdorfer Museum, zu dem die Fahrer kostenlosen Eintritt hatten. Die dortige Leiterin, Dr. Corinna Nauck, zeigte sich vollends begeistert, dass etwa ein Drittel der Sportler den Weg in das eindrucksvolle Museum fanden: ?Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen bekommen.? Nach einer kleinen Stärkung radelten die Familien, Freunde und Vereine über Oberdielfen, Kaan-Marienborn und am Breitenbacher Windrad vorbei zurück auf das Gelände der Siegener Zeitung, wo sie schon von weiteren Radsportlern empfangen wurden.

Warme Nacken und strahlende Gesichter

Am Start- und Zielpunkt herrschte anschließend ein nettes Beisammensein, und die Teilnehmer erholten sich unter anderem mit einer Bratwurst und einem Kaltgetränk von der Tour. Neben Ständen für das leibliche Wohl sorgte eine mobile Werkstatt auch für ?die Gesundheit? der strapazierten Fahrräder. Und in der Zeit, in der die Eltern auf die Verlosung der Siegener Zeitung warteten, durften sich die Kinder schminken lassen. Während die Fahrer im vergangenen Jahr, als die Tour am Biggesee entlang führte, noch bei strömendem Regen ?Nehmer-Qualitäten? beweisen mussten, blieb es gestern trocken. Tatsächlich verirrte sich sogar streckenweise die Sonne ins in den letzten Tagen so verregnete Siegerland und bescherte den Radlern einen warmen Nacken. Am Schluss sorgte auch diese Tatsache für größtenteils strahlende Gesichter, und es gab viel Lob für die Organisatoren. Gleichwohl kritisierten einzelne Fahrer, dass gewisse Streckenabschnitte ? beispielsweise die ?Schlussetappe? von Breitenbach nach Dreis-Tiefenbach ? zu steil und zu anstrengend gewesen seien.
Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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