„Mocki“ auf dem Trecker

la - Der eiskalte Wind pfiff am Dienstagnachmittag auf der Tiefenbacher Höhe in Wilgersdorf, und die wärmende Sonne zeigte sich nur gelegentlich recht verschämt. Die Stimmung auf der Aussichts-Plattform, mit Blick ins Tal, war umso lockerer und entspannt. Sabrina Mockenhaupt („Mocki“), die seit Sonntag für die nächste „Let’s-Dance“-Folge (Freitag, 10. Mai, 20.15 Uhr, RTL) in Siegen trainiert, zeigte ihrem Tanzpartner Erich Klann ihre Heimat und ihre Laufstrecken. Und ein Teil der Familie – Vater Fred, Zwillingsbruder Markus und Bruder Michael – war dabei. Sie plauderten für den TV-Vorspann vor ihrem Auftritt, sprachen darüber, wie „Mocki“ aufwuchs, wie sie trainierte, mit Vater und Zwillingsbruder lief, und wie sehr sie an ihrer Familie hängt.

„Ich bin ein Familienmensch“, sagt der Lauf-„Floh“ und strahlt neben ihrem Tanzpartner mit der gerade aus den Wolken hervorkommenden Sonne um die Wette. „Ich bin so glücklich, dass der Erich mal sieht, wo ich trainiert habe und wie meine Hausstrecke aussieht“, sagte die Ex-Langstreckenläuferin aus Wilgersdorf. „Ich bin ja förmlich im Wald aufgewachsen. Ich möchte ihm einfach meine Heimat zeigen, an der ich so hänge.“ Mit dem Trecker, gesteuert von Bruder Michael, ging es über die holprigen Waldwege vom Parkplatz an der Wacholderheide, wo sich Hasen, Füchse und das Rotwild diskret zurückhielten, während sich einige Mountainbiker die Dreharbeiten aus der Ferne ansahen, zur Plattform. Mit dem Bruder auf dem Trecker fahren, das waren für die Wilgersdorferin Kindheitserinnerungen. „Wenn ich hier stehe und den Wald rieche“, sagt Mocki, „ dann weiß ich, ich bin in meiner Heimat.“ Da geht auch ein Strahlen über das Gesicht von Erich Klann, der an diesem Tag mit Schnupfen und Halsschmerzen kämpft und hofft, bis morgen die leichten gesundheitlichen Probleme in den Griff zu bekommen, wenn es in Köln-Ossendorf wieder aufs Parkett geht.

Wie gut sich Mockenhaupt und Klann, der mit der Tänzerin Oana Nechiti liiert ist, in Paderborn mit ihr eine Tanzschule betreibt und einen sechsjährigen Sohn hat, sportlich verstehen, ist zu spüren. So stellten die beiden im Leonhard-Gläser-Saal der Siegerlandhalle ihren Paso Doble vor großer Familien- und Freundeskulisse vor, um „Mocki“ die Angst vor dem Publikum zu nehmen. Am Samstag beim 4. Frühlingsball werden die beiden mit einem Contemporary und einem Jive als Ehrengäste auftreten. Doch davor heißt es erst ein Mal Daumen drücken für das Paar und nicht vergessen: am Freitagabend anrufen, damit die beiden eine Runde weiterkommen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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