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Masken bereiten Stadtreinigung nur wenig Sorgen
Mundschutz gehört in Hausmüll

Der gebrauchte Mund- und Nasenschutz bereitet dem Reinigungsamt der Stadt Siegen nur wenig Sorgen.
  • Der gebrauchte Mund- und Nasenschutz bereitet dem Reinigungsamt der Stadt Siegen nur wenig Sorgen.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Peter Helmes (Redakteur)

kalle Siegen. Der benutzte Mund- und Nasenschutz ist in diesem Jahr das neue, ausgespuckte Kaugummi, das die Bürgersteige in der Stadt hässlich aussehen lässt. Mit dem Start der Corona-Pandemie waren die Einwegteile ebenso gesucht wie Toilettenpapier oder Handhygiene-Artikel. Horrende Preise wurden aufgerufen – und auch gezahlt. Jetzt steht ein neues Problem vor der Tür. Masken und Handschuhe, die im Plastikmüll landen, bereiten den Entsorgern zunehmend Probleme. Die Stadtreinigung der Krönchenstadt sieht die Lage gegenüber anderen Städten als entspannt an. Noch. Danach finden die Reinigungskräfte morgens im Schnitt „nur“ rund ein Dutzend Masken auf Gehwegen, Straßen und Plätzen, die zusammen mit dem Kehricht als Abfall im Restmüll-Container entsorgt werden.
Das ist auch gut so.

kalle Siegen. Der benutzte Mund- und Nasenschutz ist in diesem Jahr das neue, ausgespuckte Kaugummi, das die Bürgersteige in der Stadt hässlich aussehen lässt. Mit dem Start der Corona-Pandemie waren die Einwegteile ebenso gesucht wie Toilettenpapier oder Handhygiene-Artikel. Horrende Preise wurden aufgerufen – und auch gezahlt. Jetzt steht ein neues Problem vor der Tür. Masken und Handschuhe, die im Plastikmüll landen, bereiten den Entsorgern zunehmend Probleme. Die Stadtreinigung der Krönchenstadt sieht die Lage gegenüber anderen Städten als entspannt an. Noch. Danach finden die Reinigungskräfte morgens im Schnitt „nur“ rund ein Dutzend Masken auf Gehwegen, Straßen und Plätzen, die zusammen mit dem Kehricht als Abfall im Restmüll-Container entsorgt werden.
Das ist auch gut so. Denn grundsätzlich ist es so, dass getragene Masken aus hygienischen Gründen im Restmüll entsorgt werden müssen. Mundschutz und Einmalhandschuhe zählen nicht zu den Verpackungen und dürfen deshalb auch nicht im gelben Sack entsorgt werden. Auch wenn sich das Material der Einweg-Gesichtsmasken und Handschuhe so anfühlt, sie sind schlicht und einfach nicht für den gelben Sack zertifiziert. Und: Einfache Vliesmasken gehören nicht ins Altpapier!

Restmüll wird verbrannt

Der Restmüll wird verbrannt, sodass es auch kein mögliches Ansteckungsrisiko mehr gibt. Das Aufkommen von Müll in Sachen Corona ist übrigens gigantisch. Das Wirtschaftsministerium in Berlin geht davon aus, dass allein in diesem Jahr bis zu zwölf Milliarden Atemschutzmasken verbraucht werden.
Auch in den privaten Haushalten sorgen die Desinfektionsmittel, Tücher, Mundschutz und Handschuhe für Probleme. Mit den zahlreichen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus nimmt auch die Menge des anfallenden Mülls stetig zu.
Weil die benutzten Schutzmasken mit Viren belastet sein können, ist die richtige Entsorgung besonders wichtig, damit die Mitarbeiter der Müllabfuhr und der Straßenreinigung nicht gefährdet werden.

Autor:

Karl-Hermann Schlabach (Redakteur) aus Siegen

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