Musik ist im Vordergrund!

Die Spandauer Band Ultimate Nekkif hatte in der Blue-Box ihre Premiere zu absolvieren. Foto: soph

soph Siegen. Im Rahmen des Jugendaustauschs mit der Partnerstadt Spandau fand am vergangenen Samstagabend in der Blue-Box ein Konzert statt. Neben den Siegener Formationen Montezumas Rache und Stereo View waren Panic Radio und Ultimate Nekkif aus der Hauptstadt zu Gast.

Axel Ransohoff und Tom Greulich vom Jugendtreff sind bereits zum vierten Mal in Siegen und „ohne Umwege direkt nach Stift Keppel gefahren“, so Ransohoff. Dort sind die Jugendlichen und ihre Begleiter über das Wochenende untergebracht, was vor allem bei den Musikern auf große Begeisterung stößt. Tom Greulich: „Die schon mal mit waren, haben den anderen schon erzählt, wie toll es da ist.“ André Gehrmann (Ultimate Nekkif) ist bereits zum vierten Mal mit dabei. „Ich finde es schön, dass es diesen Austausch mit Siegen gibt, wir wurden wieder mal sehr nett empfangen.“ Und Sean Farrell von Panic Radio fügt hinzu: „Die Veranstaltungsstätte hat echt Charme.“

Und den hat aus seiner Sicht nicht nur die Blue-Box. Die Jungs, allesamt echte Berliner Schnauzen, sind so sympathisch, dass man sie am liebsten hierbehalten würde. Auf absolute Begeisterung stieß auf Seiten der Gäste vor allem das umfangreiche Buffet im Backstagebereich, „so was haben wir in Berlin noch nie gehabt“.

Für Ultimate Nekkif war der Auftritt in der Blue-Box aus einem weiteren Grund sehr interessant. Nach einem kleinen Gig in Spandau hatte die Band in Siegen ihre Premiere zu absolvieren, die definitiv gut über die Bühne gebracht wurde. Nach den Worten von André Gehrmann machen sie eine Mischung aus „Alternative, Pop-Punk und Entertainment“, denn letzteres gehöre immer mit auf die Bühne. Sean Farrell stellt fest: „Es muss immer was für Ohr und Auge dabei sein“, wobei sich beide einig sind, dass „die Musik im Vordergrund steht“.

Die Bands aus Spandau zeigten eine gute Performance und einen ganz eigenen Flair, durchweg rockig, punkig, schnell und laut, aber durchaus gekonnt. Am Ende bleibt nur noch die Frage offen, wer im nächsten Jahr am Austausch teilnehmen wird, aus Spandauer Sicht besteht in jedem Fall eine große Nachfrage, nach Siegen zu kommen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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