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Neubau muss biss 2022 fertig sein
Musikpavillon im Schlosspark Siegen wird aufwendiger

Hier spielt demnächst die Musik: Die in diesem Entwurf dargestellte Grundform des neuen Pavillons im Schlosspark Siegen bleibt erhalten, es kommt aber noch eine funktionale Aufwertung hinzu.
  • Hier spielt demnächst die Musik: Die in diesem Entwurf dargestellte Grundform des neuen Pavillons im Schlosspark Siegen bleibt erhalten, es kommt aber noch eine funktionale Aufwertung hinzu.
  • Foto: Sauerzapfe (Entwurf)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

js Siegen. An Konzertbesuche mag derzeit nicht zu denken sein – damit sie aber auch künftig wieder über die Bühne gehen können, packt die Stadt Siegen den Musikpavillon im Siegener Schlosspark an. Der soll, das ist kein Geheimnis, durch einen Neubau ersetzt werden – das Land hat bereits 2017 im Rahmen des Städtebauförderprojekts „Rund um den Siegberg“ für die Sanierung des Parks entsprechende Zuschüsse zugesagt. Damit die nicht flöten gehen, muss das Projekt jedoch bis Ende 2022 umgesetzt sein. Genau das bereitet die Verwaltung jetzt vor. Der Rat soll Mitte Dezember grünes Licht für den Pavillon-Neubau geben, damit im Frühling die Planung in Auftrag gegeben werden kann.
Ein Entwurfsplan liegt schon länger vor.

js Siegen. An Konzertbesuche mag derzeit nicht zu denken sein – damit sie aber auch künftig wieder über die Bühne gehen können, packt die Stadt Siegen den Musikpavillon im Siegener Schlosspark an. Der soll, das ist kein Geheimnis, durch einen Neubau ersetzt werden – das Land hat bereits 2017 im Rahmen des Städtebauförderprojekts „Rund um den Siegberg“ für die Sanierung des Parks entsprechende Zuschüsse zugesagt. Damit die nicht flöten gehen, muss das Projekt jedoch bis Ende 2022 umgesetzt sein. Genau das bereitet die Verwaltung jetzt vor. Der Rat soll Mitte Dezember grünes Licht für den Pavillon-Neubau geben, damit im Frühling die Planung in Auftrag gegeben werden kann.
Ein Entwurfsplan liegt schon länger vor. Der frühere Generalplaner Atelier Loidl hat diesen von seinem Subunternehmer, dem Architekturbüro Sauerzapfe, erstellen lassen. Inzwischen aber ist Loidl aus dem Rennen, die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Generalplaner wurde beendet, die Planungen wurden im Sommer 2019 vorerst gestoppt – jetzt aber wieder aus der Schublade geholt.

Musikpavillon im Schlosspark Siegen soll den Anforderungen gerecht werden

Inzwischen nämlich wurde die Gesamtmaßnahme Schlosspark-Sanierung neu ausgerichtet, neue Mittel stehen für das auf 3,6 Millionen Euro bezifferte Projekt zur Verfügung. Der Pavillon soll mit verbesserter Ausstattung realisiert werden und damit den Anforderungen der Kulturschaffenden gerecht werden: Licht, Akustik, Wetterschutz, Abstellmöglichkeiten spielen nun eine Rolle. Darüber hinaus ist daran gedacht, die Rückseite des Pavillons zu öffnen, eventuell mit zwei bei Gelegenheit aufklappbaren Flügeltüren.
Grundlage für die Planung, die der Rat per Beschluss auf den Weg bringen soll, bleibt der Entwurf des Büros Sauerzapfe. Das hat für seine Arbeit bereits 35.000 Euro aus dem Stadtsäckel erhalten. Da aber jetzt zusätzliche Funktionen mit eingearbeitet werden sollen, müssen auch bereits geleistete Planungsphasen noch einmal abgearbeitet werden. Das bedeutet eine „Doppelbearbeitung“, die nicht förderfähig ist – sprich: die genannte Vergütung für den Planentwurf muss von der Stadt allein getragen werden.
Die nunmehr kalkulierten Gesamtkosten für den Pavillon liegen bei etwa 900.000 Euro, die bereits gezahlte Summe von 35.000 Euro kommt oben drauf. Wegen des Landeszuschusses beläuft sich der prognostizierte städtische Eigenanteil auf etwa 305.000 Euro. Die Mehrkosten für Planung und Bau des funktionalen Pavillons ist aus Sicht der Verwaltung „so wesentlich“, dass sie empfiehlt, diese Mehrkosten in Kauf zu nehmen.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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