Nach Blitzeinschlag: Dachstuhl brannte aus

 Die Feuerwehr wurde am Dienstagmorgen gegen 3.30 Uhr zum „Kapplerstein“ in Aue alarmiert. Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, um den Brand im Dachstuhl zu bekämpfen. Foto: Martin Völkel
  • Die Feuerwehr wurde am Dienstagmorgen gegen 3.30 Uhr zum „Kapplerstein“ in Aue alarmiert. Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, um den Brand im Dachstuhl zu bekämpfen. Foto: Martin Völkel
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vö - Schwieriger Einsatz für rund 50 Feuerwehrleute im Bad Berleburger Stadtteil Aue: Die Einsatzkräfte wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Dachstuhlbrand „Am Kapplerstein“ alarmiert. Ein Nachbar hatte das Feuer in den frühen Morgenstunden bemerkt und die fünf Bewohner geweckt, die das Gebäude darauf hin unverletzt verlassen konnten. Zu dieser Zeit hatte sich über Aue ein starkes Gewitter regelrecht festgesetzt, sodass ein Blitzeinschlag als Ursache nicht unwahrscheinlich ist. Der Hausbewohner sagte gegenüber der SZ, dass er gegen 1.30 Uhr einen lauten Schlag gehört habe. Er sei aber davon ausgegangen, dass lediglich die Sicherung im Stromverteilerkasten herausgesprungen sei. Er habe den Strom wieder eingestellt und sich schlafen gelegt. Zunächst nehmen am Dienstag die Ermittler der Bad Berleburger Kriminalpolizei ihre Arbeit am Brandort auf.

Die Feuerwehr ging parallel vor – sowohl mit einem Außen- als auch mit einem Innenangriff. Atemschutzgeräteträger rissen das Dach von oben ein, damit die vielen Brandnester im Dachstuhl bekämpft werden konnten. „Wenn wir die Pfannen von oben nicht beseitigt hätten, wäre es angesicjhts der Dämmung nahezu unmöglich gewesen an das Feuer heran zu kommen“, sagte Heino Taube vom Löschzug Aue-Wingeshausen. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Morgen hinein an.

Das Zweifamilienhaus, das erst vor etwa zwei Jahren umfangreich renoviert und energetisch aufgewertet worden war, ist unbewohnbar – obwohl die Feuerwehr den Brand auf den Dachstuhl beschränken konnte. Die Bewohner kommen zunächst bei Verwandten oder Bekannten unter. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Erkenntnissen sicherlich im sechsstelligen Euro-Bereich bewegen.

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