Neben dem Lÿz
Neubau für die Kreisverwaltung

Das Kreishaus reicht nicht mehr aus für die zahlreichen Mitarbeiter der Verwaltung. Das Jugendamt ist über mehrere Standorte verteilt und soll künftig räumlich zusammengeführt werden.
  • Das Kreishaus reicht nicht mehr aus für die zahlreichen Mitarbeiter der Verwaltung. Das Jugendamt ist über mehrere Standorte verteilt und soll künftig räumlich zusammengeführt werden.
  • Foto: kalle (Archiv)
  • hochgeladen von Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin)

ihm Siegen. Die Kreisverwaltung weitet sich nicht nur haushalterisch, sondern auch räumlich aus, wenn es nach Landrat Andreas Müller geht. Er schlägt dem Kreistag einen Neubau für 16 bis 17 Mill. Euro vor. Er soll nördlich oder südlich des Lÿz entstehen und das komplette Jugendamt mit 80 Büros aufnehmen, außerdem 550 Quadratmeter für die Kfz-Zulassungsstelle sowie Flächen für eine Dienstwagengarage und eventuell eine Hausmeisterwerkstatt bereitstellen.

Ein europaweiter Architektenwettbewerb soll Anfang nächsten Jahres beginnen. Allein für den Wettbewerb sind 200 000 Euro zu veranschlagen, von denen die Hälfte als Preisgeld winkt. Wenn der Sieger gefunden ist, will man anhand seiner Pläne erst entscheiden, ob der Neubau nördlich oder südlich des Lÿz entstehen soll. Falls die Nordlösung favorisiert wird, müsste das dort stehende Gebäude mit Hausmeisterwohnungen, Hausmeisterwerkstatt und Dienstwagengarage abgerissen und im Neubau Flächen für Garage und Werkstatt vorgesehen werden.

Wilnsdorf verliert wohl RSD-Standort

Der regionale Sozialdienst (RSD) wird im Zuge der gutachterlich dringend empfohlenen Zentralisierung des Jugendamts von vier auf drei Standorte reduziert. Die Außenstellen Weidenau und Wilnsdorf werden in Siegen zusammengefasst.

Zusätzlich zum Bürogebäude ist ein Parkhaus südlich des Lÿz geplant. Hier sollen allerdings lediglich die baurechtlich erforderlichen Stellplätze entstehen. Ursprünglich hatte man auch mit einem größeren Parkhaus geliebäugelt, dessen Flächen an externe Parker vermietet werden könnten. Das sei zwar „wirtschaftlich interessanter“, aber der projektbegleitende Ausschuss hat sich für die abgespeckte Variante ausgesprochen.

Geprüft hat der Ausschuss neben den beiden Neubauvarianten auch den Kauf oder die Anmietung einer Immobilie. Beide Alternativen aber verursachen nach den Modellrechnungen höhere Investitionskosten und haben am Ende der 30-jährigen Betrachtungsdauer einen niedrigeren Restwert.

Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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