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Neue Bauplätze wirken Abwanderung entgegen

SZ-Redakteur Björn Weyand

Das Bauen „auf der grünen Wiese“ ist ein zweischneidiges Schwert. Sicherlich ist es richtig, dass Tag für Tag zu viel Fläche in Deutschland versiegelt und damit letztlich verbraucht wird. Daraus jedoch eine pauschale Forderung abzuleiten, den Neubau von Wohnhäusern grundsätzlich zu verbieten oder einzuschränken, wie es Anton Hofreiter von den Grünen dieser Tage getan hat, ist falsch. Eine Differenzierung ist hier erforderlich.
Größere Städte wachsen in Randgebieten, während Innenstädte veröden. Unternehmen bauen lieber neu, als alte Industriebrachen aufzukaufen und neu zu gestalten. Wer indes die Nutzung bereits bebauter Flächen fordert, der sollte über eine „Abwrackprämie für Immobilien“ nachdenken.

Das Bauen „auf der grünen Wiese“ ist ein zweischneidiges Schwert. Sicherlich ist es richtig, dass Tag für Tag zu viel Fläche in Deutschland versiegelt und damit letztlich verbraucht wird. Daraus jedoch eine pauschale Forderung abzuleiten, den Neubau von Wohnhäusern grundsätzlich zu verbieten oder einzuschränken, wie es Anton Hofreiter von den Grünen dieser Tage getan hat, ist falsch. Eine Differenzierung ist hier erforderlich.
Größere Städte wachsen in Randgebieten, während Innenstädte veröden. Unternehmen bauen lieber neu, als alte Industriebrachen aufzukaufen und neu zu gestalten. Wer indes die Nutzung bereits bebauter Flächen fordert, der sollte über eine „Abwrackprämie für Immobilien“ nachdenken. Meist ist ein Abriss samt Neubau nicht nur wirtschaftlicher, sondern langfristig ressourcenschonender.
In der ländlichen Region ist die Situation grundsätzlich eine andere als in Ballungsgebieten: Wo einst mehrere Generationen unter einem Dach lebten, wünschen sich heute viele Familien ihr eigenes Haus. Immobilien werden kleiner, sie sind auch sparsamer im Verbrauch von Strom und Wärme. Für Kommunen ist die Erschließung von Bauplätzen deshalb die Chance, junge Menschen zu halten, Abwanderung zu verhindern. Die Gemeinde Erndtebrück geht deshalb den richtigen Weg und orientiert sich an der Nachfrage – zumal hier ja auch alte Immobilien in der Regel nicht so lange auf dem Markt und gefragt sind.

b.weyand@siegener-zeitung.de

Erste positive Signale für Häuslebauer

Autor:

Björn Weyand (Redakteur) aus Bad Laasphe

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