Neue Decke für Armen Mann

 Bis 3,5 Tonnen, mehr nicht: Die Kreisstraße 36 von Hesselbach nach Bad Laasphe soll jetzt für 350 000 Euro saniert werden. Archivfoto: Holger Weber
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howe - Die Kreisstraße 36 zwischen Bad Laasphe und Hesselbach hat in den vergangenen Jahren durchaus einiges mitgemacht. Nicht nur, dass sie ein ums andere Mal als Einbahnstraße umfunktioniert werden musste, damit Schwertransporter die riesigen Windkraftanlagen-Module anliefern oder Baufahrzeuge und Betonmischer die Großbaustelle anfahren konnten. Seit mehreren Jahren dreht sich die Diskussion ohnehin um den Schwerlastverkehr. Der ignoriert zumeist die Beschilderung in Bad Laasphe. Und dann befahren 40-Tonner den „Armen Mann“ und bleiben unten in Hesselbach mitten im Dorf an der Insel beim Denkmal irgendwo hängen. Hier sind bereits mehrfach Schäden aufgetreten.

Jetzt soll die Straße erneuert werden, genauer gesagt im Abschnitt 4 von Kilometer 0,315 bis 2,150, wie Eberhard Zimmerschied vom Landesbetrieb Straßenbau NRW auf SZ-Anfrage mitteilte. Das ist ab Ende der Ortslage von Hesselbach bis dorthin, wo seinerzeit die Sanierung im ersten Abschnitt beendet war. Eine neue Trag- und eine Deckschicht sollen aufgebracht werden, so Eberhard Zimmerschied.

Auswirkungen auf die Entwässerung, die vor Jahren am Armen Mann in der Bankette vorgenommen worden war, hat die Baumaßnahme nicht. Das sei im ersten Bauabschnitt erfolgt, mit dem zweiten habe die Entwässerung nichts zu tun. Aktuell befindet sich die Straßenbaumaßnahme in der Ausschreibung, die Submission ist für den 26. Februar vorgesehen. Die Kosten belaufen sich auf run 350 000 Euro.

Zur Lkw-Problematik: „Da gibt es eine umfangreiche Historie“, wusste Eberhard Zimmerschied, der sich daran erinnerte, dass damals vor zehn, 15 Jahren gemeinsam mit Ortsvorsteher Jürgen Tang nach Lösungen gesucht worden sei. Man habe aufgrund einer Entscheidung der Verkehrskommission die Beschilderung verbessert. In Bad Laasphe seien sieben bis acht Schilder mit Durchfahrverbot für Lkw über 3,5 Tonnen sowie mit dem Hinweis auf eine letzte Wendemöglichkeit installiert worden. „Im Hinblick auf die Beschilderung haben wir alles gemacht“, sagte der Leiter Betrieb und Verkehr.

Aus Hesselbach sei damals der Vorschlag gekommen, eine Art Umgehung einzurichten. Dies sei aber nicht umsetzbar gewesen. Er habe wiederum vorgeschlagen, die Insel schmaler zu gestalten, damit sich Lkw dort nicht mehr fest führen. „Das wurde abgelehnt.“ Neue Maßnahmen sind im Zuge der Straßensanierung nicht angedacht. Es bleibt bei der Beschilderung.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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