Neue Diskussion über Löhrtorbad

 Von außen macht das Hallenbad am Löhrtor einen guten Eindruck. Nach Abwägung aller Parameter schneiden allerdings die Hallenbäder Weidenau und Eiserfeld besser ab. Sollten Stadtverwaltung und Politik aus finanziellen Gründen eine Schließung angehen (müssen), würde es das Löhrtorbad treffen. Foto: mir
  • Von außen macht das Hallenbad am Löhrtor einen guten Eindruck. Nach Abwägung aller Parameter schneiden allerdings die Hallenbäder Weidenau und Eiserfeld besser ab. Sollten Stadtverwaltung und Politik aus finanziellen Gründen eine Schließung angehen (müssen), würde es das Löhrtorbad treffen. Foto: mir
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mir - Lokale Politik lebt von Wiederholungen, besonders wenn Entscheidungen mit der Strahlkraft von Jahrzehnten ausbleiben. Nur vier Jahre ist es her, da diskutierte der Siegener Rat im Rahmen eines Sparpakets über die Schließung des Löhrtorbads. Unterschriftenlisten zum Erhalt kursierten, letztendlich trauten sich weder Politik noch Verwaltung, eine solche Maßnahme tatsächlich anzugehen. Jetzt kommt das Thema wieder auf die Platte. Weil die Krönchenstadt mehr denn je zuvor in finanziellen Nöten steckt.

Am Mittwoch schon soll der Sport- und Bäderausschuss diskutieren, wie der Sanierungsbedarf der drei städtischen Hallenbäder zu bewerten ist und ob der Weiterbetrieb unter finanziellen Gesichtspunkten noch vertretbar erscheint. Dazu hat die Verwaltung eine mehrseitige Vorlage erarbeitet, aber einen konkreten Beschlussvorschlag tunlichst nicht formuliert. So soll das Papier nur „zur Kenntnis“ genommen werden.

Irgendwo auf der vorletzten Seite steht doch ein bedeutungsvoller Satz: „Unter Berücksichtigung des Sanierungsbedarfs, der Ertragssituation sowie der Nutzungsarten schneidet das Hallenbad Löhrtor am schlechtesten ab und käme am ehesten für eine Schließung in Betracht.“ Der Spareffekt wäre auf den ersten Blick recht beträchtlich. Das jährliche Defizit von aktuell 508.000 Euro fiele weg, außerdem könnte man sich Sanierungskosten von 1,626 Mill. Euro für die nächsten zehn Jahre sparen. Aber, im Absatz davor wird eine Alternative offeriert: Alle drei Bäder behalten und die dringendsten Sanierungen vornehmen, wobei das Risiko einer jederzeitigen Schließung aus Sicherheitsgründen bestehen bliebe.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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