Neue DNA-Tests im Mordfall Bianca

Die Mordkommission „Tiergarten“ hat bei rund 700 Männern eine Speichelprobe gefordert. 27 von ihnen haben diese bisher abgelehnt. Insgesamt überprüft die Polizei zwischen 900 und 1000 Männer. Foto: Archiv
  • Die Mordkommission „Tiergarten“ hat bei rund 700 Männern eine Speichelprobe gefordert. 27 von ihnen haben diese bisher abgelehnt. Insgesamt überprüft die Polizei zwischen 900 und 1000 Männer. Foto: Archiv
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kalle - Nichts Neues im Mordfall Bianca Burbach. Obwohl die Mordkommission Hagen bereits im Oktober 2016 einen neuen Anlauf bei den Ermittlungen unternommen hat, bleibt der Tod der Siegenerin weiter ungeklärt. Entscheidende Spuren, so die Informationen der Siegener Zeitung, hat der neue Anlauf nicht gebracht. „Ja, es gibt leider keine heiße Spur“, bestätigte Polizeipressesprecher Georg Baum. Insgesamt, so Baum weiter, sind zwischen 900 und 1000 Überprüfungen vorgesehen. Der Ergebnisse müssten zum Teil noch abgearbeitet werden.

Mit dem Versuch, anhand neuer Ermittlungen den Fall Bianca Burbach nicht im Archivschrank verschwinden zu lassen, wurde von der Mordkommission Hagen jetzt ein neues Raster erstellt. Georg Baum: „Zu den neuen Kriterien will die Mordkommission aus kriminaltaktischen Überlegungen keine Angaben machen“.

Auffällig ist, so die Informationen der SZ, dass bei der neuen Ermittlungsrunde relativ viele Männer, die in das neue Raster passen, die Speichelprobe verweigerten. Insgesamt lehnen 27 Männer die Probe mit dem Wattenstäbchen ab. Sofern die Betroffenen nicht freiwillig einem DNA-Test zustimmen, muss eine Blutprobe durch einen Richter angeordnet werden. Der Pressesprecher des Landgerichts Siegen, Dirk Kienitz, dazu: „Wenn kein konkreter Tatverdacht besteht, ist der Bürger nicht verpflichtet eine Speichelprobe abzugeben!“

Die 32-jährige Bianca Burbach war am 26. April 2007 im Bereich der Fußgängerbrücke an der Tiergartenstraße tot aufgefunden worden. Die Obduktion ergab damals, dass sie vergewaltigt und anschließend getötet worden war. Die ganze Stadt war damals geschockt.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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