Neue Möglichkeiten

Der neue Teil des GP-Werkes Hain. Das Unternehmen konnte sein bestehendes Areal um Produktionsflächen, Verwaltungsgebäude und 80 Parkplätze erweitern.  Foto: ch
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ch Siegen. Nach 41 Jahren schloss sich der Kreis der Zeitläufte: Am 26. Juni 1968 verkaufte das Unternehmen Gontermann-Peipers (GP) einen Teil seines Hainer Areals an die Stadt Siegen, welche wiederum das Grundstück an die Firma Waldrich veräußerte. Gestern nun feierten die Profis für Walzen und Gussprodukte die Betriebserweiterung mit Gästen aus dem Kundenkreis, aus der Politik und aus der Verwaltung – auf demselben Areal, welches GP von der ehemaligen Waldrich-Tochter Kabelschlepp erworben hat.

Rund 4,7 Mill. Euro hat GP allein für die Liegenschaft ausgegeben. „In den kommenden Monaten werden wir nun in die Hallen investieren, die innerbetriebliche Logistik entzerren und die Produktion wie auch die Produktivität ausbauen“, erklärte Fritz Spannagel, Geschäftsführender Gesellschafter, der SZ. Mit dem nachhaltigen Wachstum des Werkes Hain, eine von zwei Fertigungsstätten, habe der Platzbedarf im Fertigungsbereich, in der Verwaltung, aber auch bei den Sozialräumen „deutlich“ zugenommen. So sei es mehr als eine glücklich Fügung, dass Kabelschlepp den Standort gen Gerlingen verlagert (die SZ berichtete) und damit Platz gemacht habe. Die Verkehrsfläche wuchs mit dem Erwerb des Nachbar-Areals neben dem bestehenden Werk von 50 000 auf 70 000 Quadratmeter an, die Produktsfläche nahm um 3500 Quadratmeter zu. Raum für neue Möglichkeiten, Raum, um noch besser zu wirtschaften.

So könne das Unternehmen die aktuell schwierige Konjunktur meistern und die 610 Arbeitsplätze (Hain: 195) halten. Man nehme auch in schwerer Zeit – der Firmenchef sprach von massiven Auftragsrückgängen – bewusst Geld in die Hand. Fritz Spannagel: „Wir werden bis 2012 ein Zehn-Jahresinvestitionsbudget von 81 Mill. Euro abgewickelt haben!“ In bewährter Form aus eigenen Mitteln finanziert.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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