Uni ist in der Stadt angekommen
Neuer Projekttitel: "Siegen. Wissen verbindet"

Der neue Slogan (mit Krönchen und offenem Buch) zeigt an, in welche Richtung Siegen gehen will.
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js Siegen. Die Uni kommt in die Stadt, so viel hat sich in Siegen bereits herumgesprochen. Seit einigen Jahren schon arbeiten Hochschule und Verwaltung gemeinsam daran, die Hochschule aus der Peripherie ins Zentrum zu holen. Der fast fünf Jahrzehnte alte "Elfenbeinturm" auf dem Haardter Berg soll Geschichte sein, in Zukunft sollen sich Universität und Gesellschaft viel enger verzahnen - und das nicht nur in baulicher Hinsicht. Erste Schritte sind bereits getan. Das Untere Schloss, in dem lange Zeit eine Gefängnis-Außenstelle untergebracht war, ist bereits zum Campus umgewandelt worden. Im vergangenen Jahr folgten ein Hörsaalzentrum und eine Mensa, die nun auf eine Belebung nach der Pandemie warten. Und auch der Masterplan, das große Gesamtbild, wird nun immer konkreter. Am Montag stellten Hochschulleitung und Verwaltung den aktuellen Stand vor.

Uni längst in der Stadt

Der Projekttitel "Uni (kommt) in die Stadt" hat inzwischen ausgedient. Nicht, dass sich am Konzept etwas geändert hätte - vielmehr hat sich die Überschrift inzwischen überholt. Denn: Die Uni hat die Stadt bereits erreicht. Die Fakultät der Wirtschaftswissenschaftler, -informatiker und -rechtler hat bereits mitten im Zentrum ein neues Domizil eingenommen im Unteren Schloss.

Neuer Slogan für Siegen

"Siegen. Wissen verbindet" lautet nunmehr der neue Slogan, der die Krönchenstadt in den kommenden Jahren begleiten soll. Neben dem Zentralcampus am Unteren Schloss sollen zwei Campus-Teilstandorte entstehen: Der "Nordcampus" soll den Bereich Sand-/Friedrichstraße aus seinem Hinterhofdasein holen. Hier wird in urbanem Ambiente die Philosophische Fakultät entstehen. Der "Südcampus" umfasst den Bereich vom jetzigen Löhrtorbad entlang der Weiß bis zur Siegener Zeitung. Hier werden die Architekten, Pädagogen und Künstler eine neue Anlaufstelle finden - und ihre Pausen an der freigelegten Weiß verbringen können.

Neue Wege führen zur Uni

Verbindungswege sollen von beiden Teilstandorten zum Hauptcampus entstehen - über Treppenanlagen und Aufzüge, aber auch über die künftige Uni-Bibliothek, die im früheren Hettlage-Kaufhaus eingerichtet wird. Ab 2024, so der derzeitige Plan, sollen die Bagger anrollen. In mehreren Paketen wird dann gebaut, verteilt über einen mehrjährigen Zeitraum. Großen Einfluss wird dies auch auf die Verkehrsinfrastruktur der Stadt haben. Hier wird nicht mehr der Individualverkehr mit dem Auto im Vordergrund stehen, sondern es wird darauf gesetzt, dass Studenten und Uni-Team die "letzte Meile" mit ÖPNV oder dem Fahrrad zurücklegen.

Für noch mehr Infos, Details und einen Kommentar zu den Planungen von Uni und Stadt: hier entlang.

Der neue Slogan (mit Krönchen und offenem Buch) zeigt an, in welche Richtung Siegen gehen will.
Die Uni ist bereits in der Stadt angekommen, verschiedene (neue) Wege sollen die einzelnen Standorte verbinden.
Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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