Neues Rittal-Werk in Ewersbach

 Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (r.) half beim Einbetonieren eines Schaltkastens im Grundstein. Darin befinden sich u. a. die Bibel und das Rittal-Handbuch. Foto: tile  Im neuen, 170 Mill. Euro teuren, Werk sollen die IT-gesteuerten Prozessabläufe eine rationelle Produktion garantieren. Schnittstellen werden optimiert bzw. ganz überwunden. Das sei das besondere Merkmal von Industrie 4.0, betonte Dr. Friedhelm Loh. Foto: Rittal
  • Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (r.) half beim Einbetonieren eines Schaltkastens im Grundstein. Darin befinden sich u. a. die Bibel und das Rittal-Handbuch. Foto: tile Im neuen, 170 Mill. Euro teuren, Werk sollen die IT-gesteuerten Prozessabläufe eine rationelle Produktion garantieren. Schnittstellen werden optimiert bzw. ganz überwunden. Das sei das besondere Merkmal von Industrie 4.0, betonte Dr. Friedhelm Loh. Foto: Rittal
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tile - Der Rahmen hätte nicht besser sein können, um die nächste Katze aus dem Sack zu lassen. Während der großen Feierlichkeiten zur Eröffnung des Rittal Innovation Center, der Inbetriebnahme des Global Distribution Center und der Grundsteinlegung des neuen Produktionswerks in Haiger, verriet Dr. Friedhelm Loh, dass seine Unternehmensgruppe am Donnerstag entschieden habe, ein weiteres Werk in Ewersbach zu bauen. Es sei zwar noch zu früh für Details, aber er hoffe, dass der Betrieb im Dietzhölztal – ebenso wie in den neuen Hallen am Hauptstandort – schon 2018 aufgenommen wird.

Für die geplante Produktionsstätte für rostfreie Großschaltschränke aus Edelstahl für die Öl- und Gas- sowie die Lebensmittelindustrie hat die Friedrich Loh Group die Liegenschaften des ehemaligen Kessel- und Apparaturbauers Omnical erworben. Die Herstellung dort soll, wie in Haiger, nach den Industrie-4.0-Vorgaben realisiert werden. Die Nachricht, die Dr. Loh in seinem Grußwort an die vielen hundert Gäste richtete, überraschte Besucher und Mitarbeiter der Unternehmensgruppe gleichermaßen und sorgte für spontanen Beifall.

Industrie 4.0, so lautete die Botschaft des Unternehmers, der am Dienstag seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte, sei die Zukunft. Das Rittal-Werk in Haiger lässt sich die Friedhelm Loh Group daher 170 Mill. Euro kosten. Dazu kommen nochmals 40 Mill., die in Innovation Center und Global Distribution Center gesteckt wurden. Zudem sind weitere Investitionen vor Ort geplant, etwa in ein Werksrestaurant und in den Ausbau zum zentralen, firmeninternen Ausbildungsstandort, so dass die Unternehmensgruppe satte 250 Mill. Euro für die Entwicklung des Hauptsitzes in die Hand nimmt. „Die größte Einzelinvestition in der Historie der Unternehmensgruppe“, betont Dr. Friedhelm Loh.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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