Neun Treffen für die Generationen

 Generationen verbinden: Das ist das Ziel des Projekts des AWo-Ortsverbands Erndtebrück, der Betreuungsgruppe der Diakonie und der teilnehmenden Kitas und Familienzentren. Dazu haben sie gemeinsam ein spannendes Programm entwickelt, das Jung und Alt ansprechen soll. Foto: Janina Althaus
  • Generationen verbinden: Das ist das Ziel des Projekts des AWo-Ortsverbands Erndtebrück, der Betreuungsgruppe der Diakonie und der teilnehmenden Kitas und Familienzentren. Dazu haben sie gemeinsam ein spannendes Programm entwickelt, das Jung und Alt ansprechen soll. Foto: Janina Althaus
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ja - „Jung trifft Alt“: Unter diesem Motto haben die Vorstandsmitglieder des AWo-Ortsvereins Erndtebrück ein Projekt auf die Beine gestellt, das Kinder mit Senioren verbinden soll. Den Impuls gab Esther Dreisbach, Regionalleiterin der AWo-Kitas in Erndtebrück und Bad Laasphe, und begeisterte damit auch den Ortsverband Erndtebrück, der auch für Aue und Wingeshausen verantwortlich zeichnet. Neun Veranstaltungen dienen dabei als wichtiges Bindeglied zwischen den Generationen und versprechen spannende und abenteuerliche Nachmittage. Roswitha Heppner vom AWo-Ortsverein Erndtebrück stellte am Mittwoch gemeinsam mit den beteiligten Akteuren das bunte Programm für Jung und Alt vor. Gemeinsam habe man überlegt, wie man auch die Kindergärten mit einbeziehen könne. Also lud man die Leiter der jeweiligen Einrichtungen ein. Schnell war klar: „Wir wollen gemeinsam ein Projekt starten, dass Generationen verbindet, von dem beide Seiten profitieren“, erklärte Roswitha Heppner.

In den Monaten Mai und Juni wird es für insgesamt drei Wochen drei Mal wöchentlich an einem immer anderen Ort eine Veranstaltung zu einem bestimmten Thema geben. Den Organisatoren ebenfalls wichtig: Auch Außenstehende dürfen und sollen sich am Programm beteiligen. Da die Kapazitäten teilweise begrenzt sind, wird vorab um Anmeldung gebeten. „Nicht nur die Kinder der Kitas oder die Senioren der jeweiligen Einrichtungen sind willkommen. Die Veranstaltungen sind nach außen geöffnet“, machte Roswitha Heppner deutlich – so die Idee hinter dem Gemeinschaftsprojekt. Die Organisatoren betonten außerdem, dass nicht nur AWo-Einrichtungen, sondern auch andere Gruppen, wie beispielsweise das evangelische Familienzentrum „Sonnenau“ und die evangelische Kita „Kinderhaus“ in Erndtebrück sowie die Betreuungsgruppe der Diakonie und das örtliche Klöneck als wichtige Kooperationspartner gelten.

Los geht es mit einen abenteuerlichen Nachmittag in der AWo-Tageseinrichtung in Aue. Auf offenem Feuer wird getreu dem Motto „so wie früher“ gemeinsam gekocht – mit natürlichen und frischen Zutaten. Im Waldkindergarten „Waldwichtel“ in Benfe geht es ebenso erlebnisreich zu, wenn Jung und Alt gemeinsam ein Waldsofa bauen. Im Vordergrund steht jedes Mal der Austausch und natürlich die Freude am gemeinsamen Erleben. Zum Abschluss des Projekts wird es dann gemütlich. Im Klöneck in Erndtebrück treffen die Generationen noch einmal zu einem gemeinsamen Endspurt aufeinander. „Wie war es, als Du noch ein Kind warst?“ – eine Frage, die die Kinder an diesem Nachmittag an die Senioren haben könnten. Senioren aus der Betreuungsgruppe der Diakonie erzählen von früher, die Kinder geben Einblicke in ihre Welt von heute.

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