Live-Stream bringt Veranstaltung nach Hause
Nightfever setzt Zeichen der Hoffnung

Eine etwas andere Form des „Nightfever“ stellten junge Menschen im Dekanat Siegen in dieser besonderen Zeit auf die Beine: analog und digital.
  • Eine etwas andere Form des „Nightfever“ stellten junge Menschen im Dekanat Siegen in dieser besonderen Zeit auf die Beine: analog und digital.
  • Foto: Dekanat Siegen
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sz Siegen. Nightfever ist eine Initiative junger Christen, die die Freude und Liebe, die sie selbst erfahren haben, weitertragen wollen – seit 2005 bei der Premiere in Bonn. Mittlerweile gab es über 4000 Nightfever-Abende in über 250 Städten in mehr als 27 Ländern – auch in Siegen. Seit dem ersten Nightfever hier (2013) wächst das Team aus jungen Menschen, die vom Glauben begeistert sind und diesen an den Nightfever-Abenden mit anderen teilen möchten.

Live-Stream eingerichtet

Der Termin im März musste wegen des Coronavirus abgesagt werden. Auch als dann erste Lockerungen kamen und der nächste Nightfever-Termin näher rückte, war schnell klar, dass die aktuellen Regelungen es nicht zulassen würden, Passanten in die Kirche einzuladen. Doch das Team wollte es sich von den Corona-Vorschriften nicht nehmen lassen, Menschen eine Begegnung mit Christus zu ermöglichen. So begannen die Planungen für einen Live-Stream, um ein Stück Nightfever in die Häuser zu bringen.

Neue Talente entdeckt

Die Musikgruppe wurde verkleinert und die Zahl der Ministranten reduziert. „Jedoch entstanden aus dieser neuen Situation und dem, was zunächst ausschließlich nach Einschränkungen aussah, auch viele neue Möglichkeiten – auch Möglichkeiten, neue Talente zu entdecken“, heißt es in einer Mitteilung des Dekanats Siegen: So wurden z. B. aus Ministranten teilweise Lektoren und aus zwei Musikerinnen Kamerafrauen.

An den Herausforderungen wachsen

Es galt, als Team ganz neue Herausforderungen zu bewältigen: Wie kann eine Kirche stimmungsvoll und dennoch hell genug für eine scharfe Filmaufnahme beleuchtet werden? Wie gelingt es, trotz der vielen Technik in der Kirche die für Nightfever typische Atmosphäre zu schaffen? Wie schaffen wir es, dass wirklich Jesus im Mittelpunkt steht und auch die Zuschauer zu Hause seine Nähe spüren können? „Aber auch an den Herausforderungen dieser Zeit können wir wachsen – persönlich über uns hinauswachsen, wachsen als Team und in der Liebe und im Vertrauen auf Gott und das Wirken des Heiligen Geistes.“

Nightfever in der St.-Marien-Kirche

Vor Kurzem wurde in der St.-Marien-Kirche in Siegen der 20. Nightfever-Abend gefeiert. Mit Technikern und Team waren etwa 40 junge Menschen in der Kirche – durch den Live-Stream verbunden mit über 80 Zuschauern zu Hause. Die Übertragung begann mit der heiligen Messe, die Andreas Süß, Initiator der Nightfever-Initiative, als Zelebrant feierte.
Während der sich anschließenden Anbetung hatten die Zuschauer die Möglichkeit, ihre Gebetsanliegen an eine eingeblendete Handynummer zu schreiben. Auch konnte man per SMS oder Whatsapp um das Entzünden einer Kerze in der Kirche bitten oder sich einen Bibelvers zuschicken lassen.

Viel Dankbarkeit

„Zahlreiche Nachrichten nahmen wir in Empfang und beantworteten diese. Es war uns eine große Freude, die Dankbarkeit in den Nachrichten lesen zu dürfen – Dankbarkeit für die Übertragung, für ein Wort aus der Heiligen Schrift, das genau in die persönliche Situation passte, für das Entgegennehmen der Sorgen und Bitten der virtuellen Gäste. Zu spüren war die Sehnsucht der Zuschauer zu Hause nach Gemeinschaft, Gebet und der Nähe zu Gott. Auch das Angebot, telefonisch ein Gespräch mit einem Priester zu führen, wurde genutzt.“

Video des Nightfever-Abends noch online

Der Abend endete mit der Komplet und dem Segen. „Natürlich kann ein Live-Stream einen Nightfever-Abend in einer vollen Kirche mit geöffneten Türen und Passanten, die sich spontan einladen und dann von Gottes Gegenwart berühren lassen, nicht ersetzen. Dennoch blicken wir dankbar zurück auf diesen besonderen Abend, an dem wir als Team endlich wieder Nightfever feiern durften und einige Menschen trotz der räumlichen Distanz erreichen konnten und auch im Nachhinein erreichen können, denn die Aufrufe des noch immer verfügbaren Videos steigen.“

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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