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Friedenslicht aus Betlehem
Noch bis Heiligabend Flamme abholen

Seit dem dritten Advent wird die Flamme in über 100 Städten in ganz Deutschland verteilt – aufgrund der Pandemie mussten die Organisatoren kreativ werden.
  • Seit dem dritten Advent wird die Flamme in über 100 Städten in ganz Deutschland verteilt – aufgrund der Pandemie mussten die Organisatoren kreativ werden.
  • Foto: kay
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

bjö/ch/kay Siegen/Bad Berleburg. Ein Licht aus Bethlehem soll Frieden in die Welt bringen. Das ist die Idee des Friedenslichtes, in den Wochen vor Weihnachten in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Ein schöne Idee. Ins Leben gerufen wurde der Brauch bereits 1986 von Helmut Obermayr. Er arbeitete damals als Journalist für den Österreichischen Rundfunk. Und der Funke sprang über.
Nur wenige Jahre später schloss sich Deutschland der Aktion an. Auch bei uns wird die Weitergabe des Lichtes von verschiedenen Pfadfinderverbänden, aber auch von Jugendlichen aus Hilfsorganisationen oder der Feuerwehr organisiert.

bjö/ch/kay Siegen/Bad Berleburg. Ein Licht aus Bethlehem soll Frieden in die Welt bringen. Das ist die Idee des Friedenslichtes, in den Wochen vor Weihnachten in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Ein schöne Idee. Ins Leben gerufen wurde der Brauch bereits 1986 von Helmut Obermayr. Er arbeitete damals als Journalist für den Österreichischen Rundfunk. Und der Funke sprang über.
Nur wenige Jahre später schloss sich Deutschland der Aktion an. Auch bei uns wird die Weitergabe des Lichtes von verschiedenen Pfadfinderverbänden, aber auch von Jugendlichen aus Hilfsorganisationen oder der Feuerwehr organisiert.
Seit dem dritten Advent wird die Flamme – aus Israel nach Wien geflogen, später an der deutsch-österreichischen Grenze übergeben – in über 100 Städten in ganz Deutschland verteilt, damit es am Heiligen Abend überall in den Haushalten brennen kann.

Übergabeorte eingerichtet

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Organisatoren kreativ werden: An vielen Punkten sind sogenannte Übergabeorte eingerichtet worden, an denen jeder sich unter Hygiene- und Abstandsregeln das Licht abholen kann. Drei Beispiele:

Hoffnung für die Helfer

„Neben den unschönen Dingen gab es in diesem Jahr auch sehr besonderen Dinge, auf die wir dankbar zurückschauen können“, so Geschäftsführer und Teamleiter Karl-Heinz Richter vom Verein „Psychosoziale Unterstützung“, kurz PSU, der Einsatzkräfte bei belastenden Einsätzen unterstützt. Die Krise habe Menschen zusammenrücken und solidarisch sein lassen, so Richter. Und: Ohne die Helfer von Polizei, Feuerwehr, THW und Rettungsdiensten, die der Bundeswehr natürlich mit benannt, wäre diese Krise nicht zu meistern gewesen.
Das alles war Anlass für den Verein, ein Zeichen der „Zuversicht und der Hoffnung“ zu setzen. So übernahm Richter die Flamme in Limburg an der Lahn und brachte sie in den Kreis.
Nachdem er sie an etlichen Punkten zwischen Burbach und Bad Laasphe weitergeben konnte, erreichten ihn etliche weitete Anfragen. So konnten sich an diesem Wochenende Vertreter der Helfer mit und ohne Uniform zum vierten Advent vor dem Apollo-Theater ein kleines Lichtlein abholen, um es in ihre Einheiten zu bringen.

Ein Licht auf dem Wochenmarkt

Jeder, der wollte, konnte sich auf verschiedenen Wochenmärkten eine Kerze samt symbolträchtiger Flamme mitnehmen, etwa in Kreuztal. Dort hielten Katrin Eberts, Gemeindereferentin Christina Schreiber, Christina Bub und Katrin Sondermann die Stellung. Wer die Aktion verpasst hat, kann seine Kerze in der katholischen Johanneskirche in Kreuztal entzünden.

Ein leuchtendes Zeichen der Dankbarkeit

Seid vielen Monaten feiert die kath. Gemeinde Heilig Kreuz ihre Gottesdienste in der ev. Christuskirche in Weidenau. Der Grund, wie berichtet: die Heilig-Kreuz-Kirche wird zur Kolumbariumskirche umgebaut. Als Zeichen der ökumenischen Verbundenheit und der Dankbarkeit brachte jetzt die katholische der evangelischen Gemeinde das Friedenslicht.
Wer sich das Friedenslicht aus Bethlehem noch in sein Haus oder in seine Wohnung holen möchte, findet im Internet die aktuellen Übergabeorte: https://friedenslicht.de/karte/karte.php.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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