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Nur ein Bruchteil wird untersucht
Noch keine Corona-Mutation im Kreis

Mutationen des Coronavirus' sind in Siegen-Wittgenstein bislang noch nicht aufgetaucht.
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juka Siegen. Während es bei der Terminvergabe für die Corona-Impfungen weiter Probleme gibt, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sich mittlerweile sogar für die Schwierigkeiten entschuldigt hat und von einer "Zerreißprobe" für alle Beteiligten spricht, sind im Kreis Siegen-Wittgenstein noch keine Mutationen des Coronavirus entdeckt worden.

Impfzentrum: Auf den Start der Impfzentren am 8. Februar wird die geplante Zulassung von Astrazeneca für Menschen unter 65 Jahren nur indirekten Einfluss haben. Denn so lange Personen über 65 Jahren geimpft werden, kann der Impfstoff dort nicht eingesetzt werden. Dies hat allerdings auch zur Folge, dass vorerst keine Ausdehnung der Öffnungszeiten oder der Zahl der Impfstraßen erfolgen kann.

juka Siegen. Während es bei der Terminvergabe für die Corona-Impfungen weiter Probleme gibt, die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sich mittlerweile sogar für die Schwierigkeiten entschuldigt hat und von einer "Zerreißprobe" für alle Beteiligten spricht, sind im Kreis Siegen-Wittgenstein noch keine Mutationen des Coronavirus entdeckt worden.

Impfzentrum: Auf den Start der Impfzentren am 8. Februar wird die geplante Zulassung von Astrazeneca für Menschen unter 65 Jahren nur indirekten Einfluss haben. Denn so lange Personen über 65 Jahren geimpft werden, kann der Impfstoff dort nicht eingesetzt werden. Dies hat allerdings auch zur Folge, dass vorerst keine Ausdehnung der Öffnungszeiten oder der Zahl der Impfstraßen erfolgen kann. Denn, wie immer wieder betont wurde, hängen diese Faktoren einzig und allein von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen ab.

Genetische Proben positiver Tests

Mutationen: Auch der Kreis Siegen-Wittgenstein nimmt weiter genetische Proben von einer gewissen Anzahl positiver Tests. Mindestens fünf Prozent würden gemäß der Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums überprüft, heißt es aus dem Kreishaus. „Sollte die Zahl der Neuinfektionen zurückgehen, erhöht sich der Anteil auf zehn Prozent“, erklärt der Kreis. Mutationen seien in Siegen-Wittgenstein aber bislang noch nicht aufgetaucht.

Terminvergabe: Bei der Terminvergabe für die Schutzimpfung gibt es derweil auch weiter Probleme. Teilweise bekamen Anrufer den Hinweis, es gäbe keine Termine mehr. Doch das Gesundheitsministerium beruhigt: „Es werden nach und nach selbstverständlich weitere Termine angeboten, und zwar so lange, bis der Impfbedarf dieser Personengruppe komplett gedeckt ist und alle, die wollen, auch geimpft worden sind“, stellte eine Sprecherin des Ministeriums gegenüber der SZ klar.

Entschuldigung für die Probleme

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) erklärte zudem, dass sowohl am Donnerstag, als auch am Wochenende weitere Kontingente freigeschaltet würden. Außerdem äußerte sich die Vereinigung zu dem problematischen Start. „Wir entschuldigen uns bei allen Bürgern, die mit Problemen bei der Vereinbarung eines Impftermins zu kämpfen hatten“, heißt es vom Gesamtvorstand der KVWL.

Man habe aber im Vorfeld bereits darauf hingewiesen, dass mit Schwierigkeiten zu rechnen sei. „Dass sich der Start jedoch so schwierig gestaltet hat, bedauern wir sehr“, heißt es weiter. Die vergangenen Tage seien für alle Beteiligten eine Zerreißprobe gewesen.

Einrichtungen: Bereits ab Samstag starten in Nordrhein-Westfalen wieder die Erstimpfungen in Alten- und Pflegeheimen. Seit dem 22. Januar waren diese aufgrund des Impfstoffsmangels nicht mehr durchgeführt worden, hatte es in Einrichtungen nur noch Zweitimpfungen gegeben. Ursprünglich sollte es hier erst ab dem 1. Februar weitergehen, nun werden heute bereits die nächsten Senioren die erste Dosis erhalten. Krankenhäuser, die bereits seit dem 20. Februar keine Dosen mehr erhalten haben, müssen sich hingegen noch wie geplant bis zum kommenden Montag mit weiteren Erstimpfungen gedulden müssen.

Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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