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Siegen-Wittgenstein
Noch keine Maskenpflicht in Fußgängerzonen

Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Außenbereich wie Fußgängerzonen getragen werden. Das ist im Kreis Siegen-Wittgenstein allerdings bislang eine Empfehlung, da in der aktuellen Allgemeinverfügung keine Bereiche festgelegt wurden.
  • Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung auch im Außenbereich wie Fußgängerzonen getragen werden. Das ist im Kreis Siegen-Wittgenstein allerdings bislang eine Empfehlung, da in der aktuellen Allgemeinverfügung keine Bereiche festgelegt wurden.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sp Siegen/Bad Berleburg. Bei der Gefährdungsstufe 1 gilt eine Maskenpflicht dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann – zum Beispiel in stark frequentierten Fußgängerzonen. Das hatte das Land NRW festgelegt und der Kreis Siegen-Wittgenstein am Montag in einer Pressemitteilung verkündet. Die Kommunen sind für die Umsetzung und die Kontrolle zuständig – die aber mussten diesbezüglich keinen Aufwand betreiben. Denn: In der am Montag erlassenen Allgemeinverfügung des Kreises Siegen-Wittgenstein wurden keine konkreten Bereiche oder Straßen in Innenstädten festgelegt, für die eine Maskenpflicht gilt. Demnach besteht in den Fußgängerzonen kreisweit keine Pflicht, eine Maske zu tragen.

sp Siegen/Bad Berleburg. Bei der Gefährdungsstufe 1 gilt eine Maskenpflicht dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann – zum Beispiel in stark frequentierten Fußgängerzonen. Das hatte das Land NRW festgelegt und der Kreis Siegen-Wittgenstein am Montag in einer Pressemitteilung verkündet. Die Kommunen sind für die Umsetzung und die Kontrolle zuständig – die aber mussten diesbezüglich keinen Aufwand betreiben. Denn: In der am Montag erlassenen Allgemeinverfügung des Kreises Siegen-Wittgenstein wurden keine konkreten Bereiche oder Straßen in Innenstädten festgelegt, für die eine Maskenpflicht gilt. Demnach besteht in den Fußgängerzonen kreisweit keine Pflicht, eine Maske zu tragen.

Landrat Andreas Müller rät zum Tragen der Maske

„Das hätte in der jetzigen Allgemeinverfügung drin stehen können, aber wir sehen dafür im Moment keinen Anlass. Außerdem haben wir kein Signal der Kommunen dahingehend bekommen“, heißt es aus dem Kreishaus. Landrat Andreas Müller empfehle aber, in stark frequentierten Außenbereichen eine Maske zu tragen. Alle anderen vom Kreis genannten Regeln, die in Verbindung mit der Gefährdungsstufe 1 stehen, wie die Höchstzahl von 25 Personen auf Festen (außerhalb der Wohnung), seien aber gültig, betont die Pressestelle des Kreises.
Sollte sich die Situation verändern, beispielsweise zur Vorweihnachtszeit, dann könnten aber mit einer neuen Allgemeinverfügung Bereiche wie Fußgängerzonen benannt werden, in denen es Pflicht wird, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Sollte das der Fall sein, dann müssten die Mitarbeiter der Ordnungsämter auch dort kontrollieren – so wie jetzt beispielsweise am Siegener Bahnhof. Dort schauen laut Siegener Ordnungsamt die Mitarbeiter auf ihrer mehrmals täglich stattfindenden Innenstadtstreife, ob die dort bereits bestehende Maskenpflicht eingehalten wird.

Bahnhofstraße und Kölner Tor als Hotspots

Ordnungdezernent Arne Fries (Stadt Siegen) begrüßt, dass keine Bereiche mit Maskenpflicht festgelegt wurden: „Im Moment sehe ich keinen Anlass dafür.“ Dennoch habe die Stadt Siegen überlegt, wo stark frequentierten Außenbereiche sein könnten, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden könnte.
Das Ergebnis: Die Bahnhofstraße und das Kölner Tor kommen infrage, vor allem an Samstagen vor Weihnachten. „Wir behalten das im Blick“, so Fries, zurzeit könne man ja auf der Bahnhofstraße noch einen Bogen um andere Menschen machen.

Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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