Neue Untersuchung zur Südumgehung
Nochmals Trinkwasser im Blick

Die vorbereitenden Arbeiten für den Bau der Südumgehung haben schon begonnen.

nja Ferndorf/Buschhütten. Was hat es mit dem ergänzenden Verfahren im Rahmen der Planfeststellung für den Bau der Kreuztaler Südumgehung auf sich? Wie berichtet, hat die Bezirksregierung in Arnsberg ein solches nun mit Blick auf die Wasserrechts-Rahmenrichtlinie der EU in Auftrag gegeben. Daher werde der Gerichtstermin vor dem Oberverwaltungsgericht in Arnsberg, der für den 28. Mai terminiert war, nicht stattfinden, hatte das OVG am Montag mitgeteilt. Dort geht es also erst später um die Klage des Reit- und Fahrvereins Kindelsberg gegen das Straßenbauprojekt durch das Buschhüttener Mattenbachtal, vorbei am Hubensgut und hinunter zum Ortsausgang Ferndorf.
Wieso werden die Untersuchungen jetzt (erst) durchgeführt – und wie lange wird dies das Verfahren voraussichtlich verzögern? Laut Landesbetrieb Straßenbau NRW, Niederlassung Südwestfalen, werden die Ergebnisse schon für Ende April/Anfang Mai erwartet. Die EU-Wasserrichtlinie sei 2016 in deutsches Recht gemündet, erläuterte Pressesprecher Karl-Josef Fischer. Schon 2017 habe ein externes Büro mit Blick auf die Südumgehung einen sogenannten Fachbeitrag erstellt – „den ersten bundesweit“. Dies sei komplettes Neuland gewesen.
Untersucht werde dabei gewissermaßen alles, was das Trinkwasser gefährden könnte. Eine Planungsänderung habe sich daraus nicht ergeben, daher habe man sich mit der Bezirksregierung verständigt, auf eine Offenlegung zu verzichten.

Diesmal Offenlegung geplant

Das Gericht habe diesen Punkt nun „nachgefragt“, so Fischer. Um absolut auf der sicheren Seite zu sein, solle der Fachbeitrag nun noch einmal überarbeitet und sodann auch offengelegt werden. Mittlerweile gebe es auch weiterentwickelte Berechnungsverfahren. Drei Wochen lang könnten die Unterlagen dann eingesehen werden – der Termin müsse noch mit der Stadt Kreuztal abgesprochen werden –, drei weitere Wochen betrage anschließend die Einspruchsfrist. Fischer: „Wir gehen nicht davon aus, dass sich Änderungen für unsere Planungen ergeben.“

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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