Update 22. März: Mehr Eltern haben Anspruch
Notbetreuung in Schulen und Kitas erweitert

In den Räumen des offenen Ganztags können an den Schulen (hier ein Archivbild der OGS Hainchen) die Notbetreuungen stattfinden - nun auch am Wochenende.
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Neu: Auch für Kitas gilt die Vorgabe des Landes 

ihm Siegen/Bad Berleburg. Wie der Kreis Siegen-Wittgenstein am Sonntag auf Anfrage der SZ bestätigt, werden die Bedingungen für die Kita-Notbetreuung bei allen Trägern im Kreis  analog zu der schulischen Regelung (s.u.) ab Montag geändert. Das bedeutet: Auch Kita-Kinder dürfen die Betreuung in Anspruch, wenn nur ein Elternteil in kritischen Infrastrukturen arbeitet und die Betreuung anderweitig nicht zu sichern ist. Am Wochenende und in den Osterferien wird ebenfalls unter diesen Bedingungen betreut. 

Stand 20. März: 
sz Siegen/Düsseldorf. Das Land NRW weitet den Anspruch auf die Notbetreuung in den Schulen ab dem 23. März aus. Bislang durften die Kinder nur dann in die Betreuung geschickt werden, wenn beide Elternteile im Bereich sogenannter kritischer Infrastrukturen arbeiten, sie dort unabkömmlich sind und eine Kinderbetreuung durch die Eltern selbst nicht ermöglicht werden kann. Künftig haben alle Beschäftigten, die in kritischen Infrastrukturen beschäftigt sind, dort unabkömmlich sind und eine Betreuung im privaten Umfeld nicht gewährleisten können, diesen Anspruch – unabhängig von der Beschäftigung des Partners oder der Partnerin. Das entsprechende Formular gibt es auf der Internetseite des Schulministeriums. 

Auch am Wochenende

Ebenfalls ab dem 23. März bis einschließlich 19. April wird der zeitliche Umfang der Notbetreuung ausgeweitet. Ab dann steht die Notbetreuung bei Bedarf an allen Tagen der Woche, also auch samstags und sonntags, und in den Osterferien grundsätzlich mit Ausnahme von Karfreitag bis Ostermontag zur Verfügung.

In den Schulen wird die erweiterte Notbetreuung durch Lehrkräfte des Landes und Personal des Trägers der Ganztagsbetreuung im Rahmen der tarifrechtlichen Bestimmungen geleistet, schreibt das Schulministerium. Über den Einsatz der Lehrkräfte für die erweiterte Notbetreuung entscheiden die Schulleitungen. Sie informieren den Lehrerrat über die beabsichtigte Einteilung und geben ihm Gelegenheit zur Stellungnahme. Vorrangig sollen Freiwillige berücksichtigt werden.

Lehrer über 60 sind befreit

Lehrkräfte, die 60 Jahre und älter sind oder in Bezug auf das Corona-Virus ein erhöhtes Risiko (z. B. relevante Vorerkrankungen) haben, dürfen nicht für die Notbetreuung eingesetzt werden. Schwangere und Lehrerinnen, die sich nach der Entbindung noch im Mutterschutz befinden, dürfen gleichfalls nicht zur Betreuung herangezogen werden.

Bei der Auswahl der Lehrkräfte für die Notbetreuung in den Osterferien und an den Wochenenden bittet Schulministeroin Yvonne Gebauer die Schulleitungen, nach Möglichkeit Rücksicht auf bereits getroffene Dispositionen der Lehrkräfte zu nehmen.

Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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