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"Ein Stück Normalität"
NRW-Kitas wieder im kompletten Normalbetrieb

Die Garderobe als Sinnbild fürs Aufheben der Gruppentrennung: Bis vor Kurzem mussten z. B. die Kinder der Bürbacher Kita Himmelszelt unter sich in den Gruppen bleiben; die Flure waren abgeriegelt, pro Mädchen bzw. Jungen gab es einen Stuhl mit 1,5 Meter Abstand zum nächsten für die Klamotten. Jetzt landen Jacken und Rucksäcke wieder an den Haken, und die Kinder toben wieder durch die Gänge.
  • Die Garderobe als Sinnbild fürs Aufheben der Gruppentrennung: Bis vor Kurzem mussten z. B. die Kinder der Bürbacher Kita Himmelszelt unter sich in den Gruppen bleiben; die Flure waren abgeriegelt, pro Mädchen bzw. Jungen gab es einen Stuhl mit 1,5 Meter Abstand zum nächsten für die Klamotten. Jetzt landen Jacken und Rucksäcke wieder an den Haken, und die Kinder toben wieder durch die Gänge.
  • Foto: Christian Hoffmann
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

ch Siegen/Olpe. Die Freude ist groß. Bei vielen berufstätigen Eltern – für die endet in dieser Woche ein monatelanger Improvisationsmarathon: Endlich kann das komplette, ursprünglich gebuchte Kita-Angebot wieder in Anspruch genommen werden. Und natürlich auch bei Leonie, Theo und Wilma: Das Trio aus der Sonnengruppe der Bürbacher Kita Himmelszelt kann wieder zusammen den Tisch decken und gemeinsam essen, dazu den Sandkasten und die Kreativräume mit den anderen Kindern bzw. gruppenübergreifend nutzen. Nach wochenlangen coronabedingten Einschränkungen wagen Kindergärten und Tageseltern in Nordrhein-Westfalen jetzt den nächsten Öffnungsschritt. Die Kindertagesbetreuung wechselt wieder in den Regelbetrieb.

ch Siegen/Olpe. Die Freude ist groß. Bei vielen berufstätigen Eltern – für die endet in dieser Woche ein monatelanger Improvisationsmarathon: Endlich kann das komplette, ursprünglich gebuchte Kita-Angebot wieder in Anspruch genommen werden. Und natürlich auch bei Leonie, Theo und Wilma: Das Trio aus der Sonnengruppe der Bürbacher Kita Himmelszelt kann wieder zusammen den Tisch decken und gemeinsam essen, dazu den Sandkasten und die Kreativräume mit den anderen Kindern bzw. gruppenübergreifend nutzen. Nach wochenlangen coronabedingten Einschränkungen wagen Kindergärten und Tageseltern in Nordrhein-Westfalen jetzt den nächsten Öffnungsschritt. Die Kindertagesbetreuung wechselt wieder in den Regelbetrieb.

„Das bedeutet ein Stück Normalität im Alltag von Kindern, Erziehern und Eltern, vor allem aber gewinnen wir mit der Rückkehr zum Regelbetrieb unsere pädagogischen Freiräume zurück“, fasst Claudia Wegner, Leiterin der Kita Himmelszelt, zusammen. Die Aufhebung der pandemiebedingten Gruppentrennung „fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und erlaubt uns, die Kinder besser auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu fördern!“ Oder anders formuliert: Die Schulanwärter-AGs z. B. können wieder stattfinden, das nächste Sommerfest (samt Testpflicht für alle Beteiligten) kann kommen. Überall gab es am Montag strahlende Gesichter: eben bei Kindern, Erziehern und Eltern.

"Wir haben Ihnen viel zugemutet"

An letztere richtete NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) seinen jüngsten Brief. Die Entwicklung der Coronazahlen erlaube es, den Kindern ihren Alltag, ihre Kontakte und ihre Bildungsangebote zurückzugeben, erklärte er. „Mir ist bewusst, dass die Pandemie Sie als Eltern und als Familie vielfach an ihre Belastungsgrenzen gebracht hat. Wir haben Ihnen viel zugemutet.“

Vorsicht bleibt ein zentrales Thema

Wichtig dabei: Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung müssten aber weiter befolgt werden. „Nach 15 Monaten Pandemie wissen wir alle, dass wir sorgsam und vorsichtig bleiben müssen“, heißt es in Stamps Botschaft an Erzieher, Kita-Beschäftigte und Tageseltern.
„Uns hat der Zeitpunkt der Freigabe des Regelbetriebs schon überrascht“, gibt Daniel Klein zu. Der Geschäftsführer der Hilfe zum Leben gGbmH – Träger der Kita Himmelszelt und vieler weiterer Einrichtungen – sieht den Sinkflug der Wocheninzidenzen natürlich positiv. „Wir bleiben aber in unseren Kitas und Kits-Standorten umsichtig und vorsichtig!“ Das betreffe vor allem den Umgang der Erwachsenen untereinander, „wir entzerren, wo es geht, die AHA-Regeln haben Bestand.“

Lolli-Tests erleichtern Alltag

Hilfreich sei dabei, dass das freiwillige Testangebot für die Mädchen und Jungen und Beschäftigte sowie Kindertagespflegepersonen fortgesetzt wird. Neu dabei: Die Kleinen können inzwischen mit den Lolli-Schnelltests statt mit Stäbchentests auf das Coronavirus getestet werden. „Das ist sehr sinnvoll und für die Kinder viel angenehmer“, so Claudia Wegner. Bei der sogenannten Lolli-Methode muss kein Stäbchen in die Nase oder tiefer in den Rachen geführt werden. Kinder lutschen stattdessen an einem Abstrichtupfer – eben dem „Lolli“.

Autor:

Christian Hoffmann (Redakteur) aus Siegen

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