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Umzug in die Innenstadt bringt auch auf dem Haardter Berg einige Änderungen mit sich
Nur „AR“ soll bestehen bleiben

Auf dem Haardter Berg wird nur der Adolf-Reichwein-Campus weiter genutzt. Wie es mit den anderen Gebäuden weitergeht, ist noch offen.
  • Auf dem Haardter Berg wird nur der Adolf-Reichwein-Campus weiter genutzt. Wie es mit den anderen Gebäuden weitergeht, ist noch offen.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

juka Siegen. Die Pläne der Universität Siegen für einen weiteren Umzug in die Innenstadt sind klar, die laut der Einrichtung unumgänglichen Gründe ebenso (siehe oben). Doch eine Frage drängt sich hartnäckig auf. Was passiert mit dem Gelände auf dem Haardter Berg rund um den Adolf-Reichwein-Campus, der in den vergangenen Jahren aufwendig renoviert worden war und ein neues Gesicht erhalten hatte? Klar ist: Der „AR-Campus“ (Adolf-Reichwein) mit seiner runderneuerten Mensa und Bibliothek bleibt erhalten, wird von der Universität weiterhin genutzt. Hier werden die Fakultäten IV und V ihre neue Heimat finden.

juka Siegen. Die Pläne der Universität Siegen für einen weiteren Umzug in die Innenstadt sind klar, die laut der Einrichtung unumgänglichen Gründe ebenso (siehe oben). Doch eine Frage drängt sich hartnäckig auf. Was passiert mit dem Gelände auf dem Haardter Berg rund um den Adolf-Reichwein-Campus, der in den vergangenen Jahren aufwendig renoviert worden war und ein neues Gesicht erhalten hatte? Klar ist: Der „AR-Campus“ (Adolf-Reichwein) mit seiner runderneuerten Mensa und Bibliothek bleibt erhalten, wird von der Universität weiterhin genutzt. Hier werden die Fakultäten IV und V ihre neue Heimat finden.

Während in der Fakultät IV die Fächer Bauingenieurwesen, Biologie/Chemie, Elektrotechnik/Informatik, Maschinenbau, Mathematik und Physik gebündelt sind, besteht die Fakultät V aus medizinischen und medizinnahen Fächern. Bislang waren die Fakultäten auf dem Campus Paul-Bonatz-Straße (IV) und im Artur-Woll-Haus (V) beheimatet, bleiben somit auf dem Haardter Berg. Hier sind zwar vergleichsweise weniger Studenten eingeschrieben, diese benötigen aber viel Raum für die Forschung und Lehre, beispielsweise im Maschinenbau. Die Fakultäten I und II, die einen Großteil der Studierenden ausmachen, aber weniger Flächen benötigen, sollen hingegen vom Adolf-Reichwein-Campus in die Innenstadt ziehen. Die frei werdenden Komplexe am Campus Hölderlinstraße und an der Paul-Bonatz-Straße sind von der Universität aufgrund des Sanierungsbedarfs, bis auf einige wenige Ausnahmen wie das Rechenzentrum, nicht mehr zur Nutzung vorgesehen und werden aufgegeben.

"Es werden in Zukunft Gespräche folgen,
um die Frage der Nachnutzung
zu beantworten."

André Zeppenfeld
Pressesprecher Universität Siegen

Wie ist mit den Gebäuden weitergeht, ist noch unklar „Eigentümer der Gebäude ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, die Universität hat die Flächen gemietet“, erklärt Uni-Pressesprecher André Zeppenfeld. Daher liege die Entscheidungshoheit und letztlich auch die Verantwortung beim BLB.
Die Universität habe aber dennoch schon frühzeitig Experten mit Möglichkeiten der Nachnutzung befasst. „Eine dieser Möglichkeiten ist der Abriss der Gebäude und die Neu-Nutzung als Bauland für private Nutzung, also den Bau von Ein- oder Mehrfamilienhäusern“, zeigt Zeppenfeld auf. Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung durch Industrie-Unternehmen im Bestand. Hier werden in Zukunft Gespräche folgen, um die Frage der Nachnutzung zu beantworten“, führt der Pressesprecher weiter aus.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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