Oh, Konzert vom Zoo!

Ganz schön tierisch ging es zu beim Musikschulkonzert in der Weidenauer Bismarckhalle. Foto: ne

ne Weidenau. Na, das war wirklich ein beeindruckend kunterbunter musikalischer Zoo, dem die jungen Musiker und Musikerinnen in der voll besetzten Bismarckhalle in Weidenau Gehör verschafften: „Zwei kleine Wölfe“ etwa oder einen swingenden „Spinnwebenboogie“ ließ der Kinderchor der Fritz-Busch-Musikschule Siegen zusammen mit der Musical-AG der Grundschule Kaan-Marienborn, mit der die Musikschule im Rahmen des Ganztagsschulangebots zusammenarbeitet, aufs begeisterte Publikum los. Und die frechen, kurzen Musikstücke waren nicht nur akustisch, sondern auch optisch ein Genuss, denn die Kinder waren allesamt liebevoll kostümiert und mit selbst gebastelten Tiermasken versehen.

Neben den beiden Chören für fünf- bis elfjährige Kinder konnte auch der Mittelstufenchor der Musikschule glänzen: Der dreistimmige Mädchenchor – Jungs im Mittelstufenalter von zwölf bis 16 Jahren sind stimmbruchbedingt schlecht für Chorprojekte zu motivieren – intonierte den frechen Song „Like A Dirty Dog“, bei dem sich die Stimmung nicht nur des schönen Gesanges wegen steigerte, sondern auch aufgrund der stimmungsvollen Choreographie von Doris Buske. Gleiches gilt für „The Lion Sleeps Tonight“ oder den „Tigertango“, den alle drei Chöre, die von Linda Löbbecke geleitet werden, zusammen auf die Bühne brachten.

Doch mit Chorliedern allein war die musikalische Menagerie noch lange nicht komplett: Heuschrecken zum Beispiel wurden pianistisch von Lydia Lauer in Marsch gesetzt, Julia Scheid ließ beim Konzert „Singende Tasten“ die Bären tanzen, und beim „Königlichen Marsch“, von Daniel Bald am Klavier gespielt, konnte man sich den König der Tiere richtig gut vorstellen.

Viele Höhepunkte der Klaviersolisten und -solistinnen unterstrichen das qualitative Niveau der musikalischen Erziehung durch die Musikschule der Stadt. Beispielsweise die gekonnt gespielten Stücke zu vier Händen: Viktoria Frohmüller und Bi Ying Chung zauberten ein Lächeln auf alle Gesichter des Publikums mit einem flotten Arrangement der bekannten „Die-Maus“-Melodie der Lach- und Sachgeschichten.

Neben dem ausgezeichneten Klavierspiel von Alexander Breitenbach und Janina Hafer muss zweifellos Lois Hirsch mit seiner Interpretation des „Hasentrommlers“ erwähnt werden; der Zwölfjährige setzte mit seinem Akkordeonspiel ein Glanzlicht in der insgesamt gelungenen Veranstaltung, die Werner Hucks gewohnt sympathisch und kurzweilig moderierte.Neben Hucks an der Gitarre begleiteten Matthias Schmitz am Klavier und Joris Affholderbach am Schlagzeug die Ensembleauftritte der Schule.

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